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BSE-Verdachtsfall in Abklärung

(aho) Wie das Ministerium Ländlicher Raum (MLR) des Landes Baden – Württemberg am Sonntag (17. Dezember) mitteilte, wurde ein im Schlachthof Crailsheim (Landkreis Schwäbisch Hall) am Mittwoch (13.Dezember) geschlachtetes Rind durch einen BSE-Schnelltest positiv getestet. Es handelt sich um eine am 26. Oktober 1995 in Bayern geborene Kuh eines Betriebes im Landkreis Neumarkt/Oberpfalz, die den Betrieb bis zur Schlachtung nicht verlassen hatte.

Die positive Probe wurde zusammen mit 117 anderen Proben am Donnerstag und Freitag (14./15. Dezember) in einem Hamburger Labor mittels des Bio-Rad-Tests untersucht. Das Ergebnis war fraglich, so daß eine Kontrolluntersuchung stattfand, die am heutigen Sonntag – späten Vormittag – zu dem positiven Befund führte. Unmittelbar danach wurde der Transport der Probe in das nationale Referenzlabor bei der Tübinger Bundes- forschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere veranlaßt. Wie das MLR weiter mitteilte, führt die Diagnose mit einem Schnelltest nur zu einem Verdacht. Die endgültige Diagnose einer BSE-Erkrankung erstellt Tübingen.

Bereits nach Vorliegen des ersten fraglichen Ergebnisses am Freitag (15. Dezember) hatte das MLR vorsorglich die bayerischen Behörden unterrichtet und die vorläufige Sperrung des Schlachtbetriebs für weitere Rinderschlachtungen veranlaßt. Das Fleisch des verdächtigen Tieres ist sichergestellt.

17. Dezember 2000

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