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Paratuberkulose-Bakterien: Wie sicher sind die Nachweismethoden?

Belfast (aho) – Die Paratuberkulose des Rindes ist eine in Deutschland meldepflichtige Tierkrankheit, von der jährlich ca. 350 Fälle bekannt werden. Dabei handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, hervorgerufen durch Mycobacterium paratuberculosis, die als chronische Darmerkrankung verläuft. Hauptsymptome sind anhaltende Durchfälle und fortschreitende Abmagerung der Tiere. Die Ansteckung erfolgt meistens im Kälberalter über die Aufnahme von Futter und Wasser, das mit dem Kot infizierter Tiere verschmutzt ist. Allerdings wird das Bakterium auch über die Milch ausgeschieden. Ein Zusammenhang zur Morbus-Crohn-Erkrankung des Menschen wird in Wissenschaftlerkreisen als Hypothese diskutiert. Die Bundesanstalt für Milchforschung berichtete kürzlich in der Fachzeitschrift „Forschungsreport“, daß auch sie wie schon weltweit andere Wissenschaftler Paratuberkulose – Bakterien in pasteurisierter Milch nachweisen konnten. Nach Angaben der Forscher dauert der Nachweis der Erreger 6-8 Monate, deshalb seien die entsprechenden Versuchsreihen extrem aufwendig.

Wissenschaftler aus Nord – Irland weisen jetzt in der Fachzeitschrift „Letters in Applied Microbiology“ darauf hin, daß viele Methoden zur Aufbereitung von Rohmilchproben zur Untersuchung auf Mycobacterium paratuberculosis offensichtlich einen Großteil der Bakterien vernichten bzw. für eine Kultivierung unzugänglich machen. Bei einem Vergleich von vier Methoden zur Proben – Aufbereitung waren die Wissenschaftler bestenfalls in der Lage, knapp ein Drittel (28,7%) der zuvor unter kontrollierten Bedingungen hinzugefügten Bakterien wieder zu finden. Die Autoren folgern, daß viele Labormethoden zu „rauh“ für diesen sensiblen Erreger sind.

L. Dundee, I.R. Grant, H.J. Ball and M.T. Rowe (2001) Comparative evaluation of four decontamination protocols for the isolation of Mycobacterium avium subsp. paratuberculosis from milk Letters in Applied Microbiology 33 (3), 173-177

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