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Landkreis Gifhorn: Jetzt 22 Betriebe gesperrt

Gifhorn (aho) – Die Rinder-Tuberkulose, die am 17. November die Keulung von mehr als 100 Tieren bei einem Betrieb in Oberholz notwendig machte, hat jetzt Untersuchungen im gesamten Landkreis Gifhorn (Niedersachsen) ausgelöst. 22 Betriebe im Kreisgebiet sind nach einem Bericht der Aller-Zeitung (AZ) bis dato gesperrt. Die Zeitung beruft sich auf ein Gespräch mit dem Kreisveterinär Dr. Mario Ruppert.

„Die B 188 war bisher die Grenze, doch das Bakterium hat weiter um sich gegriffen“, stellte Ruppert in einem AZ-Gespräch fest. In einem sogenannten Kontaktbetrieb seien zwei Tiere positiv und zwei weitere Tiere als „fraglich “ getestet worden. In einem zweiten Kontaktbetrieb sei ein Tier als „fraglich“ eingestuft worden. „Diese Tiere sind bereits getötet worden“, erläuterte Ruppert der AZ, der glaubt, dass das Thema das Veterinär- und Gesundheitsamt noch weiter beschäftigen wird: „Wir sind noch lange nicht durch.“ Da es sich vermutlich um eine geschlossene Form der TBC handele, sei mit einer Übertragung des Bakteriums durch die Atemluft bei den Menschen nicht zu rechnen.

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