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„Ökolandbau“ – ein nachhaltiger Luxus?

(ZDS) – Der derzeit auf den Futtermittelrohstoffmärkten zu beobachtende Preisanstieg ist erschreckend. Als Ursachen werden die trockenheitsbedingten Ernteeinbußen in Europa, falsche Ernteeinschätzungen in Übersee und eine stark wachsende Nachfrage aus dem asiatischen Raum genannt. Die Preissteigerungen, die zunächst vor allem proteinhaltige Futtermittel wie Soja- und Rapsschrot betrafen, beziehen zwischenzeitlich auch energiereiche Futterkomponenten ein. Insbesondere China hat seine eigenen Getreidereserven nach vier Jahren sinkender Produktion nahezu aufgebraucht und wird vermutlich erhebliche Mengen Getreide einführen, heißt es im US-Forschungsinstitut Earth Policy. Preissteigerungen haben katastrophale Folgen für die Ernährungssituation armer Länder. Ist diese Preisexplosion eine erste Bestätigung der Prognose, wonach der Getreidebedarf einer jährlich um 1,7 % zunehmenden Weltbevölkerung ganze Regionen destabilisieren kann, wenn es zu einer Mangelsituation kommt? Mit zunehmendem Einkommen steigt weltweit der Fleischkonsum. Vor diesem Hintergrund sind Techniken zur Minimierung der Veredelungsverluste, d.h. zur bestmöglichen Nutzung der Rohstoffe notwendiger denn je. Ein Beispiel aus der Schweinehaltung: Mastschweine mit einer mittleren Tageszunahme von 570 Gramm benötigen im Vergleich zu Schweinen mit 630 g Tageszunahmen für das gleiche Endgewicht 22 kg mehr Futter und 65 Liter mehr Tränkewasser. Ein hohes Leistungsniveau und nachhaltige Produktion schließen sich also nicht aus. Im Gegenteil. Die Intensivtierhaltung spart Futter, Wasser, landwirtschaftliche Nutzfläche und mineralischen Dünger. Machen sich die Deutschen dann mitschuldig, wenn eine sehr einseitige Interpretation der ökologischen Wirtschaftsweise letztlich zu einer suboptimalen Nutzung oder gar Verschwendung von Rohstoffen führt? Wohl kaum! Deutschland gehört landwirtschaftlich schließlich nicht zu den „Global Playern“. Ein schlechtes Gewissen sollte sich aber schon einstellen. Kennzeichen der westlichen Überflussgesellschaft sind der hohe Energiekonsum und die ausufernde Wasserverschwendung. Wir werden uns darauf einstellen müssen, dass die Weltgemeinschaft künftig zusätzlich eine ökologische Produktion nach deutscher Definition als Luxus für Verbraucher einer Überflussgesellschaft brandmarken wird.

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