animal-health-online®
Redaktion Grosstiere

Zwischenablage01 powered by ...
T O P N E W S ►

Blauzungenkrankheit: Bei verspäteter Impfung muss der Halter die vollen Kosten tragen

Gotha (aho) – Die bislang eher schleppende Umsetzung des diesjährigen Impfzyklus gegen die Blauzungenkrankheit mahnt das Kreis-Veterinäramt Gotha an. Bei Impfverweigerung drohen Bußgelder bis 25.000 EURO und Verlust von Schadensersatz durch die Tierseuchenkassen, so die Veterinäre der Kreisverwaltung.

Seit Anfang Februar stehen die Tierhalter in der Pflicht, ihre Rinder-, Schaf- und Ziegenbestände gegen die für Menschen ungefährliche Krankheit immunisieren zu lassen. Ende Mai sollte die Impfaktion eigentlich abgeschlossen sein. Doch zu Ostern waren erst rund 5.900 von insgesamt 19.500 Rindern im Landkreis als versorgt gemeldet; bei den zusammen rund 15.000 Schafen galt knapp ein Zehntel der Tiere geimpft. Auch die Ziegenhalter sind zögerlich und hatten von 1.100 Tieren erst rund 150 das Präparat verabreichen lassen. „Dabei drängt die Zeit“, drückt Veterinäramtsleiter Volker Schneemann aufs Tempo. Man habe den Zeitraum bewusst im Februar beginnen lassen, um den Haltern die Impfung zu ermöglichen, bevor jahreszeitenbedingt die Stechmücken als Überträger der Krankheit zurückkehren. Zweiter Grund: Nur noch bis Ende Juni trägt die Tierseuchenkasse die Kosten für den Impfstoff. Wer zu spät impft, muss also Impfstoff und Veterinär selbst bezahlen. Verantwortlich für die Durchführung ist der Tierhalter. Er muss seine Bestände von einem Tierarzt seines Vertrauens immunisieren lassen.

Vor allem die privaten Halter sollten die Gefahren einer Nicht-Immunisierung stets im Blick behalten, rät Volker Schneemann. „Sie riskieren den Verlust des gesamten Bestands und verlieren obendrein den Anspruch auf Entschädigung durch die Tierseuchenkasse, wenn sie nicht impfen lassen.“ Zudem kann das Veterinäramt bei Impfverweigerung Geldbußen aussprechen – der Bemessungsrahmen hierfür endet erst bei 25.000 Euro. Das Veterinäramt erfasst alle von den Tierärzten gemeldeten Impfungen in einer Datenbank. Halter, für deren Tiere im Juni noch keine Impfungen gemeldet wurden, müssen mit der Einleitung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens rechnen.

Es soweit nicht kommen zu lassen, appelliert Veterinäramtsleiter Schneemann an die Vernunft der Halter. Dass die Gefährdung real ist, daran gibt es keinen Zweifel: Vor zwei Jahren erkrankten vier Rinder im Landkreis Gotha an der Blauzunge.

Reply to “Blauzungenkrankheit: Bei verspäteter Impfung muss der Halter die vollen Kosten tragen”

Suche



Datenschutzerklärung

TOPIC®-Klauen-Emulsion und Gel: Bei Mortellaro Präparate ohne Wartezeit einsetzen! DSC_0014

Die Folgen der kastrationslosen Ebermast: Ungenießbares Eberfleisch stört das Vertrauen der Verbraucher

Fragen und Antworten zur 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes.

Antibiotikaverbräuche in Human- und Veterinärmedizin: Was ist viel & Und wer verbraucht "viel"?



logo-rathjens

Topic-Logo

tierbestand12-13

Penisbeißen in der Ebermast: ... sofort rausnehmen, sonst ist da die Hölle los! Penis_Zeller_Beringer_02

Das arttypische Verhalten der Eber sorgt für Unruhe in der Ebermast.



Bis zu 1 % ungenießbare Stinker: 24.000.000 kg Schweinefleisch in die Tonne?

Antibiotikaverbräuche in der Tierhaltung: Genau hinschauen lohnt sich

Tunnelblick: Stinkefleisch ist nicht das einzige Problem der Ebermast

Eberfleisch mit Geschlechtsgeruch: "Ich befürchte, dass der Fleischkonsum schleichend zurückgeht"


gesundheit

Interaktive Tierseuchenkarte




Isofluran-Gasnarkose
Ferkelkastration, Ebermast, Eberimpfung
Verbraucherschutz: Paratuberkulose & Morbus crohn
Toxoplasmose bei Schweinen, Geflügel und Menschen
Botulismus
Morbus Crohn durch Mykobakterien: Ein Verdacht wird zur Gewissheit
Topic®-Emulsionspray und Gel decken ab, lösen Verkrustungen, trocknen aus und sind gegen Bakterien und Pilze konserviert. Die Topic®-Produkte neutralisieren den tierspezifischen Eigengeruch und Gerüche von Entzündungssekreten z.B. beim Zwischenschenkelekzem, Sommerekzem, Kannibalismus, Mauke, Huf- oder Klauenveränderungen. Der versorgte Bereich wird so für Insekten (Fliegen) wenig attraktiv. Die Emulsion und das Gel können auch unter Verbänden und im Zwischenschenkelbereich von Kühen eingesetzt werden.

Zoonosen



Beliebte Beiträge



Morbus Crohn & ParaTb



Prof. Borody im Interview bei YouTube.