MKS-Trockenübung: Veterinäramt Leverkusen probt Zusammenarbeit mit umliegenden Ämtern
Leverkusen (aho) – Heute und morgen nimmt das Veterinäramt Leverkusen gemeinsam mit acht weiteren Städten und Kreisen (Kreis Warendorf, Kreis Gütersloh, Kreis Höxter, Kreis Lippe, Köln, Wuppertal, Remscheid und Solingen) an einer vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes NRW organisierten Übung zur Bewältigung eines (fiktiven) Ausbruchs der hoch ansteckenden Maul- und Klauenseuche teil.
Von dieser Seuche werden Rinder, Schafe, Schweine und Ziegen betroffen. Im Ernstfall müssten die erkrankten Tiere getötet werden, informiert das Veterinäramt Leverkusen jetzt in einer Mediemitteilung.
Ziel der Übung ist es zu überprüfen, ob die neun Behörden in der Lage sind, all das verwaltungsseitig ordnungsgemäß abzuwickeln, was der Gesetzgeber an Maßnahmen zur Bekämpfung der Seuche innerhalb von zwei Tagen nach Ausbruch der Krankheit einfordert: Dazu gehören unter anderem die Sperrung des betroffenen Betriebes, die Errichtung von Sperrbezirken, die Untersagung des Transportes von Tieren und die Tötung des erkrankten Tierbestandes.
Das Veterinäramt in Leverkusen ist mit vier Tierärzten, einer Sachbearbeiterin und einer Sekretärin an der „Trocken-Übung“ beteiligt, so das Amt.
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