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Internationales Kompetenzzentrum: Fleischforschung im Zeichen von Sicherheit und Qualität


Kulmbach (MRI) – Das Max Rubner-Institut (MRI) bekommt ein „Internationales Kompetenzzentrum für Fleischqualität“. Dies verkündete Bundesernährungsministerin Ilse Aigner bei der Eröffnung der jährlichen Fachtagung „Kulmbacher Woche“ des Bundesforschungsinstituts am Standort Kulmbach vor rund 250 Zuhörern aus Wissenschaft, Unternehmen, Verbänden und Politik. Am Standort Kulmbach sind das Institut für Sicherheit und Qualität bei Fleisch, Teile des Instituts für Mikrobiologie und Biotechnologie sowie das Arbeitsgebiet Analytik des Max Rubner-Instituts angesiedelt.

Es gehe um die Erarbeitung europäischer Standards für die Qualität der wichtigsten Fleischarten, so die Ministerin. Gleichzeitig sei ein Ziel, das Bewusstein für die Sicherheit beim Produkt Fleisch entlang der gesamten Lebensmittelkette zu stärken. Die bisherigen Leistungen des Standorts Kulmbachs bieten dafür eine hervorragende Basis. „Die fachliche Exzellenz auf dem Gebiet der Fleischforschung in Kulmbach noch stärker international zu vertiefen, ist die Aufgabe der Zukunft,“ sagte Ministerin Aigner. Das neue Zentrum wird dem MRI-Institut für Sicherheit und Qualität bei Fleisch zugeordnet. Insgesamt stellt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) dafür in den nächsten Jahren bis zu 3,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Prof. Gerhard Rechkemmer, Präsident des Max Rubner-Instituts, begrüßte die Entscheidung des Bundesministeriums, die internationale Vernetzung des MRI noch stärker in den Fokus zu rücken. Durch geschlossene Kooperationenvereinbarungen mit verschiedenen Forschungseinrichtungen, etwa vor Kurzem mit der Universität von Neuseeland, hat das MRI hier schon wichtige Schritte getan. Am neuen internationalen Zentrum soll nun schon im nächsten Jahr eine „Summer School for Research in Meat Quality“ für ausländische Wissenschaftler eingerichtet werden.

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