LK Gütersloh: Neuer Verdachtsfall in Westerwiehe
Gütersloh (aho) – In Westerwiehe (Rietberg) gibt es einen neuen Verdachtsfall auf Geflügelgrippe. Nachdem am Wochenende in einem Betrieb 4.200 Enten, Gänse und Hühner getötet worden sind, wurden die Tierärzte der Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung bei der Umgebungsuntersuchung in zwei direkt aneinander grenzenden Betriebe fündig.
In dem einen werden zirka 2500 Legehennen gehalten, in dem anderen zirka 150 bis 200 Gänse und Enten sowie 1.000 Küken. Zurzeit werden alle Vorbereitungen getroffen, um die beiden Bestände vorsorglich zu töten. Da die beiden Betriebsteile im Sperrgebiet liegen, sind keine weiteren Restriktionsmaßnahmen notwendig.
Seit Ausbruch der Geflügelgrippe und der ersten Laborbestätigung, dass es sich um die leichte Form (Low Pathogenic Avian Influenza, kurz LPAI) der Vogelgrippe handelt, mussten bisher – den neuesten Verdacht nicht mitgerechnet – zwecks Eindämmung der Geflügelgrippe in sechs Ställen (fünf Betriebe) rund 64.000 Tiere getötet werden.
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