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Leichter Bestandsabbau in der Schweinehaltung

Wiesbaden (ots) – Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden zum Stichtag 3. Mai 2011 in Deutschland rund 26,7 Millionen Schweine gehalten. Damit ging der Schweinebestand innerhalb der letzten 6 Monate mit rund – 0,7% leicht zurück. Dies sind die Ergebnisse der repräsentativen Erhebung über die Schweinebestände in Betrieben mit mindesten 50 Schweinen oder 10 Zuchtsauen.
Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe mit Schweinehaltung ist im letzten halben Jahr um 3,7% auf 31 700 gesunken. Der durchschnittliche Schweinebestand stieg von rund 818 auf nun 844 Schweine je Betrieb. Die regionalen Schwerpunkte der Schweinehaltung liegen weiterhin in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. In diesen beiden Ländern werden zusammen etwa 14,5 Millionen Schweine gehalten, das sind rund 54% aller deutschen Schweine. Während der Schweinebestand in Nordrhein-Westfalen mit rund 6,4 Millionen Tieren nahezu konstant blieb (+ 0,4%), gab es in Niedersachsen einen deutlichen Rückgang um 2,9% auf 8,1 Millionen Tiere. Zugenommen hat dagegen der Schweinebestand vorwiegend in den nördlichen und östlichen Bundesländern. Den größten Zuwachs gab es in Sachsen-Anhalt mit einem Plus um 61 000 Tiere auf 1,2 Millionen (+ 5,5%). Auch der Durchschnittsbestand ist in Sachsen-Anhalt mit gut 4 800 Schweinen je Betrieb bundesweit am höchsten. Die wenigsten Schweine je Betrieb werden im Saarland mit durchschnittlich 272 und in Hessen mit 409 gehalten.
Der Rinderbestand in Deutschland sank in den letzten 6 Monaten dem langjährigen Trend folgend um rund 1,1% auf rund 12,6 Millionen Tiere. Die Zahl der Milchkühe blieb mit rund 4,2 Millionen Tieren aber konstant.

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