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Wiesenhof-Chef will Dialog mit Kritikern; Gespräch auch mit PETA

Hamburg (aho) – Peter Wesjohann, Chef des Geflügelkonzerns PHW/Wiesenhof, will mit seinen größten Kritikern ins Gespräch kommen. „Wir reden grundsätzlich mit allen Organisationen und Parteien, die Interesse an unserer Arbeit haben“, sagte Wesjohann jetzt im Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“.
„Wenn PETA-Vertreter sich melden, würde ich mich gern auch mit denen an einen Tisch setzen oder ihnen unsere Anlagen zeigen.“ Die Vegetarier- und Tierrechtsorganisation hatte in der Vergangenheit mit versteckter Kamera einen tierschutzwidrigen Umgang mit Tieren dokumentiert. Umsatz hätten die Vorwürfe ihn zwar bislang nicht gekostet, sagte Wesjohann dem Nachrichtenmagazin. „Aber gut für das Geschäft sind diese Auseinandersetzungen definitiv nicht.“

Ob die Vegetarier- und Tierrechtsorganisation zu einem Dialog bereit ist, bleibt abzuwarten. Zu groß sind die weltanschaulichen Unterschiede zwischen PETA und der landwirtschaftlichen Tierproduktion. Nach dem Willen von PETA darf kein Tier für irgendeinen menschlichen Zweck eingesetzt werden. „Es gibt keinen vernünftigen Grund zu glauben, dass ein menschliches Wesen besondere Rechte hat“, lautet eine häufig zitierte Aussage der PETA-Gründerin und Präsidentin Ingrid Newkirk, „eine Ratte ist ein Schwein ist ein Hund ist ein Junge. Sie sind alle Säugetiere.“

„Die Menschheit ist wie ein Krebsgeschwür gewachsen. Wir sind der größte Pesthauch auf diesem Planeten“, erklärte Newkirk an anderer Stelle. Ihre menschenverachtende Einstellung zeigte sie auch in verstörenden Aussagen wie: „Sechs Millionen Juden sind in Konzentrationslagern gestorben, aber dieses Jahr werden sechs Milliarden Grillhähnchen in Schlachthäusern sterben.“ Frau Newkirk und ihre Anhänger wollen nicht nur alle Schlachthöfe, Bauernhöfe, Pelztierfarmen und Tierforschungslabors schließen, Fischerei, Imkerei und Jagd verbieten, sondern auch Zoos, Tierfilme und die Lederbälle beim Fußball abschaffen. Zur Durchsetzung der angestrebten Gleichheit zwischen Mensch und Tier ist nach Ansicht führender PETA-Funktionäre wie Mitbegründer Alex Pacheco jedes Mittel erlaubt: „Brandstiftung, Zerstörung von Eigentum, Einbruch und Diebstahl sind akzeptable Verbrechen, wenn sie für die Sache der Tiere eingesetzt werden“.

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4 Comments, Comment or Ping

  1. Albion Ada

    Tja, PETA hat nun mal leider recht mit Aussagen, die die Menschheit als etwas darstellen, das einem Virus am meisten ähnelt: besetzen, vernichten, weiterziehen, und das dasselbe Spiel dann woanders weiter. Also, wer das angesichts der aktuellen Situation, wie täglich in den Medien wieder und wieder bestätigt, noch zu glauben ablehnt, der ist schon ziemlich ignorant. So kann das doch auf gar keinen Fall weiter gehen. Auch um unser selbst willen; wir zerstören doch auch unsere eigene Lebensgrundlage. Der Mensch ist nicht besonders, und stellt auch nur 1 % der Tierwelt dar, während die anderen 99% von uns geknechtet, gezüchtet, ausgebeutet und getötet werden. Und bitte bitte erregen wir uns doch nicht so über den sog. „Holocaust-Vergleich“. Nicht schon wieder. Dass der Mensch dumm reagiert wenn man ihn mit einem Tier – jeglichem Tier – auf eine Stufe stellen will, ist doch nur Ausdruck eines ausufernden Minderwertigkeitskomplexes unsererseits. Der Vergleich ist gültig. Das sagte auch schon Isaac Basheevis Singer (leider mittlerweile verstorben) , selbst ehemals inhaftiert in einem KZ. Er wusste wovon er redete. Und er war selbst Jude. Ich wünschte wirklich all die, die sich darüber immer so aufregen, hätten auch nur einen Bruchteil seiner Lebenserfahrung, Weisheit und speziesübergreifendem Mitgefühl. Wer mich mit einem Hund, sagen wir, auf eine Stufe stellt, der macht mir damit das größte aller Komplimente. Keine Kreatur ist treuer, vergebender und ehrlicher als ein Hund. Und die , wie es immer heisst, höhere Intelligenz des Menschen wollen wir da mal ganz aussen vor lassen. Sehen Sie sich bitte um, und dann reden wir wieder über das, was der Mensch mit seiner Überheblichkeit sich und diesem Planeten angetan hat. Ein Virus, wie gesagt – den die Natur fraglso bald in seine Schranken verweist. Mir, und auch PETA, wäre es lieber anders ..

  2. Angela Franke

    Achja, selbstverständlich sagt ein Herr W. in aller Öffentlichkeit NICHT, dass ihm das Wohl der Tiere am Allerwertesten vorbei geht, sondern er behauptet „ganz besonders auf das Wohl der Tiere bedacht zu sein“, auch wenn sie nach nur 30 Tagen Qualzucht ihr kurzes freudloses Leben in einem fürchterlichen Schlachthaus beenden, nach einer Ausstallung, die auch voller Grausamkeiten ist. Ich empfinde das als heuchlerisch und zynisch. Und Sohnemännchen wird auch schon eingewiesen und darf als Siebenjähriger der maschinellen Massenschlachtung beiwohnen und ist, wie soll es auch anders sein, überhaupt nicht schockiert. Klar, wenn man keine Lebewesen mehr erkennt, sondern nur Produkte im technisierten Ablauf.
    Und die schönen Bilder: Alles Küken auf der frischen Streu und selbstverständlich wird für den Fototermin alles ganz hübsch arrangiert. Niemand zeigt sich freiwillig in dem schlechten Licht, das wohl üblicherweise herrscht, sonst würden nämlich die Ställe immer offen sein, wenn auch ein Fernsehteam unangemeldet kommt.
    Ich ärgere mich nur, dass diesem hauptberuflichen Tierquäler eine solche Plattform geboten wird. Das ruhige Gewissen des gemeinen Hähnchen-Fressers darf sich nach solchen einlullenden Worten weiter im Schlaf wiegen.

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