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Bundesverband der beamteten Tierärzte fordert Nachbesserung bei der Antibiotikadatenbank

tierarzt_kalbBad Staffelstein (BbT) – Der Präsident des Bundesverbandes der beamteten Tierärzte (BbT), Holger Vogel, fordert noch in dieser Legislaturperiode Nachbesserungen im Arzneimittelgesetz. Die Kennzahlen sind wie erwartet auch im dritten erfassten Halbjahr zurückgegangen. Dieses eigentlich erfreuliche Ergebnis wird aber getrübt durch ungewollte Nebeneffekte. „Es kann den Tierhaltern nicht freigestellt bleiben, ob sie aktiv werden müssen, wenn sie keine Antibiotika eingesetzt haben“, so Vogel. „Wir brauchen eine verbindlich vorgeschriebene Meldung dazu, eine sogenannte Null-Meldung.“ Anders ließe sich nicht eindeutig unterscheiden, ob eine notwendige Meldung unterblieben sei oder tatsächlich nichts eingesetzt wurde, so Vogel weiter. Das führe dazu, dass die Behörden in die Kontrolle der Richtigkeit der Eingaben zu viel Zeit investieren müssten, die für den eigentlichen Schwerpunkt, nämlich das Absenken eines überproportional häufigen Einsatzes, am Ende fehlt.

„Wir wissen in diesem Punkt die tierärztlichen Praktiker und die Bundestierärztekammer an unserer Seite“, betont Vogel. Die tierärztlichen Spitzenverbände haben auch noch andere Schwachpunkte identifiziert, die im Sinne der Sache rasch angegangen werden sollten.
Wer weniger Antibiotika in der Nutztierhaltung will, müsse aber vor allem die Verbesserung der Tiergesundheit in den Beständen im Blick haben. Daten zur Tiergesundheit und Tierwohlindikatoren müssten deshalb mit den Antibiotikadaten in einer Tiergesundheitsdatenbank zusammengeführt werden.
Eine solche Datenbank diene auch der Beurteilungssicherheit in der amtlichen Fleischuntersuchung, die immer mehr auf Befunde aus den Haltungsbetrieben angewiesen ist.

Der 35. Internationale Veterinärkongress in Bad Staffelstein mit über 600 Teilnehmern aus allen Ebenen der Veterinärverwaltung, vor allem aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, wird am Montag, den 25. April 2016 um 9:00 eröffnet. Der Kongress deckt mit wissenschaftlichen Beiträgen alle wichtigen Arbeitsgebiete des amtstierärztlichen Dienstes ab.

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