Bayer unterstützt Tierarztpraxen bei Resistenztests
Leverkusen (aho) – Die Bayer Vital GmbH unterstützt die Tierärztinnen und Tierärzte bei der verantwortungsvollen und zielgerichteten Anwendung von Antibiotika bei Tieren. Das Unternehmen stellt den Tierarztpraxen kostenlos Testblättchen für den Agardiffusionstest (Resistenztest, Antibiogramm) zur Verfügung. Beim Agardiffusionstest erfolgt die Diffusion des Wirkstoffs in den Nährboden aus einem Testblättchen, das mit einer genau festgelegten Wirkstoffmenge versetzt ist. Das Bakterienwachstum wird um das Blättchen in einem als Hemmhof bezeichneten Bereich je nach Empfindlichkeit des Erregers unterdrückt. Der Hemmhofdurchmesser erlaubt es, die Bakterien als „empfindlich“, „intermediär“ oder „resistent“ einzustufen.
Die kostenlosen Testblättchen sind mit den Wirkstoffen Enrofloxacin, Pradofloxacin, Ampicillin, Oxacillin oder Cefquinom erhältlich. So kann der Tierarzt bei Infektionserkrankungen schnell und einfach Antibiogramme in der eigenen Praxis erstellen. Das spart Zeit und Kosten und fördert eine gezielte, verantwortungsbewusste Antibiotikatherapie. Die Testblättchen können über den Bayer-Außendienst in Einzel-Kartuschen angefragt werden.
Hintergrund
Der Umgang mit Antibiotika ist eine zentrale Herausforderung in der Medizin. Vor allem Antibiotika, die eine besondere Bedeutung für die Behandlung schwer therapierbarer lebensbedrohlicher Infektionskrankheiten haben, sollten nur gezielt und nach genauer Indikationsstellung verabreicht werden. Das umfasst insbesondere die Wirkstoffgruppen der Fluorchinolone und Cephalosporine der dritten und vierten Generation. Antibiogramme spielen hierbei eine wichtige Rolle bei der exakten Antibiotikatherapie.
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Topic®-Emulsionspray und Gel decken ab, lösen Verkrustungen, trocknen aus und sind gegen Bakterien und Pilze konserviert. Die Topic®-Produkte neutralisieren den tierspezifischen Eigengeruch und Gerüche von Entzündungssekreten z.B. beim Zwischenschenkelekzem, Sommerekzem, Kannibalismus, Mauke, Huf- oder Klauenveränderungen. Der versorgte Bereich wird so für Insekten (Fliegen) wenig attraktiv. Die Emulsion und das Gel können auch unter Verbänden und im Zwischenschenkelbereich von Kühen eingesetzt werden.


