Statement der Leine-Fleisch GmbH zu den Vorwürfen des Deutschen Tierschutzbüros
Laatzen (pm) – Die Leine-Fleisch GmbH hat am 20. November 2018 eine 15-minütige Sequenz mit Videoaufnahmen des Deutschen Tierschutzbüros zur Verfügung gestellt bekommen, auf denen zum einen zu sehen ist, wie Schweine mit sogenannten Elektrotreibern zur Schlachtung gebracht werden. Zum anderen sind auf dem Videomaterial Sequenzen zu sehen, die bereits getötete Tiere zeigen.
Das mehrfache Einsetzen von Elektrotreibern entspricht in keiner Weise den Tierschutzstandards, die wir vorgeben. Vor diesem Hintergrund bedauern wir diese Verstöße und haben bereits Konsequenzen gezogen: Die Verstöße wurden von einem über einen Werkvertrag eingesetzten Beschäftigten begangenen, so dass wir uns entschlossen haben, die Zusammenarbeit mit dem Subunternehmer an dieser Stelle zu beenden. Unabhängig davon arbeiten wir bereits mit der TH Hannover daran, in unserem Betrieb künftig einen sogenannten Druckluftvortrieb zu entwickeln, durch den der Einsatz von Treibern vollständig überflüssig wird.
In der folgenden Sequenz sind tote Schweine zu sehen, die vereinzelt noch Nervenkontraktionen aufweisen. Ein aktuell durchgeführtes Gutachten vom BSI Schwarzenbek Institut und vom Friedrich-Loeffler-Institut in unserem Schlachtbetrieb hat ergeben, dass die Tiere in unserem Betrieb sicher betäubt und getötet werden. Darüber hinaus ist dieser Bereich vollständig kameraüberwacht (auch mit 3DKI Infrarot) um sicherzustellen, dass alle Schweine sicher betäubt und getötet werden.
Unabhängig davon, werden wir unser gesamtes Kontrollsystem einer weiteren kritischen Überprüfung unterziehen und vor allem den sehr sensiblen Bereich der Betäubung und Tötung engmaschig kontrollieren.
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