EU: Tierische Nebenprodukte wieder in den Trog
Brüssel (aho) – Die EU hat das Verbot der Verwendung tierischer Nebenprodukte für Tierfutter aufgehoben. Die vorgeschlagene Gesetzesänderung erlaubt die Verwendung von verarbeitetem tierischem Protein (PAP) von Schweinen in Geflügelfutter und von Geflügel in Schweinefutter, wenn das Material aus der Schlachtung gesunder Tiere stammt. Während die meisten EU-Mitgliedstaaten der Änderung zugestimmt haben, haben sich Frankreich und Irland der Stimme enthalten. Am 2. Juli stimmte der EU-Rat einstimmig der Verabschiedung der TSE-Verordnung zu.
Die Aufhebung des Verbots hat zwei Gründe. Erstens fördern der European Green Deal und die Farm to Fork-Strategie die Verwendung von Nebenprodukten aus der Lebensmittelindustrie sowie die Verwendung nachhaltiger und lokaler Futtermittelkomponenten. Verarbeitete tierische Proteine können in nennenswerten Mengen Sojaextraktionsschrot ersetzen.

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