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Weniger Antibiotika: Neue Herausforderungen, neue Chancen, neue Märkte

Ein Zwischenruf des Agraringenieurs Klaus Henry aus Brest.

(kh) – Politiker in Berlin und in den Ländern fordern weniger Antibiotika bei der Aufzucht und Mast von Tieren in der Landwirtschaft. Agrarminister Remmel (NRW) fordert plakativ gar eine Reduktion von 50 Prozent innerhalb weniger Jahre. Bisher hat aber noch niemand ein tragfähiges Konzept vorgelegt, wie ein solches Ziel erreicht werden kann.

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Rinderpraxis: Wirkung von Kalziumlaktat zur Milchfieberprophylaxe fraglich

Zürich (aho) – Seit wenigen Jahren wird Kalziumlaktat zur Milchfieber-Prophylaxe bei Kühen beworben. Wissenschaftler der Universität Zürich haben den Einfluss einer oralen Behandlung mit Kalziumlaktat auf die Kalzium-, anorganischen Phosphat- und Magnesiumkonzentrationen untersucht.

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Geflügelpraxis: Bentonit gefährdet Behandlung mit Tylosin; Bedenken wegen Therapiesicherheit

Gent (aho) – Dem Bentonit, einem Gestein aus einer Mischung verschiedener Tonminerale, wird die Bindung von Schimmelpilzgiften (Mykotoxinen) zugesprochen und wird gelegentlich Tierfuttern zugemischt. Wie Wissenschaftler der Universität von Gent jetzt im Veterinary Journal berichten, kann Bentonit aber auch die Resorption (Aufnahme) des Antibiotikums Tylosin aus dem Darm von Broilern drastisch behindern.

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Eiweißstrategie: Potentiale einheimischer Rohstoffe als Proteinquellen für Mensch und Tier

(pm) – NieKE, die Landesinitiative Ernährungswirtschaft, veranstaltet in Kooperation mit dem NieKEFacharbeitskreis Forschung am 10. Juli 2012 das Fachforum „Eiweißstrategie – Potentiale einheimischer Rohstoffe als Proteinquellen für Mensch und Tier“. Das Forum findet im Kreishaus Osnabrück, Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, statt.

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Schweineproduktion: Wie US-Unternehmen mit steigenden Futterkosten umgehen

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Kann moderne Nutztierhaltung tiergerecht sein?

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Bald kein Kraftfutter mehr für Bio-Kühe?

(LID) – Den Grundsatz „Wer etwas leistet, muss auch fressen“ stellt das Forschungsprojekt Feed-no-food zwar nicht in Frage. Nur sollen Bio-Kühe künftig nicht mehr das fressen, was auch für den Teller taugt.

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Schweiz: Pilzgiftstoffe im Silomais

(lid) – Die Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon (ART) hat in einer Untersuchung einen teils hohen Gehalt der Pilzgiftstoffe Mykotoxine in als Futtermittel verwendetem Silomais gefunden. Mykotoxine sind Giftstoffe, die durch den Befall von Getreide durch Fusarium-Pilze entstehen, wie ART schreibt. Die Mykotoxine können die Gesundheit von Tieren beeinträchtigen, die kontaminiertes Futter zu sich nehmen. Die empfohlenen […]

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Magengeschwüre beim Schwein: Ein Problem des Tierwohls, welches zu lösen ist

Magengeschuer[Akutes Magengeschwür beim Schwein mit großem, anhängendem Blutkoagulum (Blutgerinnsel) aus dem Lumen.] Göttingen (aho) – Magengeschwüre und ihre Vorstufen sind immer noch eine der größten Gesundheits- und Tierwohlprobleme in der modernen Schweineproduktion. Das belegen eine Reihe von Untersuchungen, die seit vielen Jahren publiziert werden. Leiden Mastschweine an Magengeschwüren, so haben sie ein zehnmal höheres Risiko, an Lungenentzündungen zu erkranken.

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Mehr Mischfutter hergestellt: Weniger Betriebe

(aid) – 22,6 Millionen Tonnen Mischfutter sind im Wirtschaftsjahr 2010/11 in Deutschland hergestellt worden. Das waren 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Produktion von Mischfutter für Schweine betrug 9,84 Millionen Tonnen und lag um 8 Prozent höher als im Vorjahr. Für Mastgeflügel wurden 3,62 Millionen Tonnen und damit 6,2 Prozent mehr Mischfutter als im […]

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Tierschutz: Keine Ammoniak-Lösungen auf Kosten des Tierwohls

(lid) – Der Schweizer Tierschutz (STS) will verhindern, dass zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen Nutztiere wieder in geschlossenen Ställen gehalten werden müssen.

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NRW-Antibiotikastudie: Rückschlüsse auf die Zahl der Antibiotika-behandelten Tiere nicht möglich

Düsseldorf (aho) – Nachdem Statistiker des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung die Aussage des NRW-Umweltministeriums, nach der 96,4% aller gemästeten Hähnchen mit Antibiotika behandelt seien, kritisiert und als unhaltbar bezeichnet hatten, prüft jetzt auch das Ministerium in Düsseldorf die Studie.

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Bovikalc® P.: Neuer Bolus zur Vermeidung von Phosphormangel bei Kühen

Ingelheim (BI) – Phosphor ist der Mineralstoff, der die meisten biologischen Funktionen der Kuh beeinflusst. Bei einem Mangel leidet die mikrobielle Pansenaktivität sowie die Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Tiere. In vielen Milchviehbetrieben wird sowohl bei der Düngung des Dauergrünlands als auch bei der Mineralfutterversorgung an Phosphor gespart.

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PAP: Schweiz will Fütterungsverbot im Einklang mit der EU lockern

Bern (aho) – Auch die Schweiz will das strikte Verbot der Fütterung von Schlachtnebenprodukten an Nutztiere lockern. Der Schweizer Bundesrat beabsichtigt sich deshalb an eine in der EU für Mitte des Jahres geplante Zulassung von sogenannten „PAP“ (Processed animal protein / „behandelte tierische Eiweiße“) für die Fütterung von Schweinen und Geflügel anpassen. Ein bilaterales Agrarabkommen von 1999 verpflichtet die Schweiz, sich in dieser Frage mit der EU abzustimmen.

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Bundesministerin Aigner stellt die „Charta für Landwirtschaft und Verbraucher“ vor

Berlin (aho) – Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) will mehr Nachhaltigkeit und Tierschutz in der deutschen Agrarwirtschaft durchsetzen. Ihr Leitbild sei „eine ökologisch tragfähige, ökonomisch existenzfähige, sozial verantwortliche und Ressourcen schonende Wirtschaftsweise“, sagte Aigner im Vorfeld der Agrarmesse Grüne Woche am Donnerstag in Berlin.

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Wissenschaftler: Gentechnik in Futter- und Lebensmitteln ohne negative Langzeitfolgen

Paris (aho/lme) – Beim Einsatz gentechnologisch modifizierter Pflanzen in Nahrungs- und Futtermittel ist nicht mit negativen Langzeitfolgen zu rechnen. Zu diesem Ergebnis kommen britische und französische Wissenschaftler in einer jetzt publizierten Metastudie.

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EU genehmigt weitere gentechnologisch modifizierte Pflanzen für Lebens- und Futtermittel

Brüssel (aho/lme) – Die EU-Kommission hat weitere gentechnologisch modifizierte Pflanzen zum Import in der EU genehmigt. Die drei Mais- und eine Baumwollsorte können in Lebensmitteln und Tierfutter verwendet werden. Für den Anbau innerhalb EU sind die Sorten aber nicht zugelassen. Die Genehmigung wurde für zehn Jahre erteilt.

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Ursache für Dioxin-Verunreinigung in Zuckerrübenschnitzeln gefunden

Düsseldorf (PM) – Die Ursache für die Dioxin-Verunreinigung von Futtermitteln aus der Zuckerrüben-Verarbeitung, welche Ende Oktober von einem Unternehmen in Nordrhein-Westfalen gemeldet wurde, ist geklärt. Von dieser Belastung betroffen waren Zuckerrübenschnitzel, in denen das Unternehmen im Rahmen von Eigenkontrollen in seinem Werk im Kreis Euskirchen geringe Überschreitungen des Dioxin-Höchstwertes festgestellt hat. Ursächlich für diese Dioxin-Belastung […]

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Verbot der Tierfettverfütterung an Wiederkäuer verstößt nicht gegen Europäisches Recht

Leipzig (BVG) – Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute entschieden, dass das im Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) normierte Verbot, Mischfuttermittel mit tierischen Fetten an Wiederkäuer zu verfüttern, mit Unionsrecht vereinbar ist. Die Klägerin ist Importeurin von Mischfuttermitteln, die von Schwesterfirmen in Frankreich und in den Niederlanden hergestellt werden; sie betreibt damit eine Kälbermast. Sie beabsichtigt, […]

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Schweiz: Fischmehl ist nicht radioaktiv

(lid) – Nach der Atomkatastrophe in Japan hat die amtliche Futtermittelkontrolle importiertes Fischmehl auf Radioaktivität kontrolliert. Die Resultate ergaben, dass Fischmehl problemlos zur Fütterung eingesetzt werden kann. Sämtliche Tests der amtlichen Futtermittelkontrolle im Kantonslabor Bern auf Radioaktivität hätten vernachlässigbare Werte ergeben, schreibt Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP) in einer Medienmitteilung. Getestet wurde importiertes Fischmehl. Es zeigte sich, […]

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Topic®-Emulsionspray und Gel decken ab, lösen Verkrustungen, trocknen aus und sind gegen Bakterien und Pilze konserviert. Die Topic®-Produkte neutralisieren den tierspezifischen Eigengeruch und Gerüche von Entzündungssekreten z.B. beim Zwischenschenkelekzem, Sommerekzem, Kannibalismus, Mauke, Huf- oder Klauenveränderungen. Der versorgte Bereich wird so für Insekten (Fliegen) wenig attraktiv. Die Emulsion und das Gel können auch unter Verbänden und im Zwischenschenkelbereich von Kühen eingesetzt werden.

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