Ferkelkastration unter Narkose: Keine Stressminderung messbar
(aho) Weltweit werden männliche Ferkel ohne Narkose kastriert. Tierschützer kritisieren dies heftig und propagieren eine Kurzzeitinhalationsnarkose mit dem Narkosegas Halothan (2-Brom-2-Chlor-1,1,1-tri-fluorethan) oder Kohlendioxid (CO2). Tierärzte der Abteilung für Anästhesiologie der Klinik für Nutztiere und Pferde und des Institutes für Tierzucht der Universität Bern haben untersucht, ob eine Narkose während der Kastration einen Einfluß auf die Ausschüttung der Stresshormone Cortisol, ACTH und b-Endorphin hat. Die Auswertung der Hormone zeigte, dass der Kastrationsstress durch die Inhalationsnarkose weder mit CO2 noch mit Halothan vermindert werden kann(1).
Da für Halothan eine fruchtschädigende Wirkung nachgewiesen wurde, wären schwangere Frauen bei der Kastration von Ferkeln unter Halothannarkose auszuschließen. In wieweit der Verbraucher die Anwendung einer fruchtschädigenden Substanz bei der Produktion von lebensmittelliefernden Tieren akzeptiert, darf bezweifelt werden.
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