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Pillen-Hormone bewirken Geschlechtsumwandlung bei Fischen

Vancouver (aho) – Gewöhnlich werden hormonähnliche Industriechemikalien und Pestizide für Veränderungen an den Geschlechtsorganen von im Wasser lebenden Organismen wie Fischen und Schnecken verantwortlich gemacht. Eine kanadische Studie hat jetzt deutlich gezeigt, dass für solche Veränderungen auch durch Oestrogene aus der „Anti-Baby-Pille“ verantwortlich sein können, die in großen Mengen über den menschlichen Urin ausgeschieden fast unverändert die Kläranlagen passieren und in den Flüssen ihre Wirkung auf Tiere entfalten. Männliche Fische produzieren dann Eier; weibliche Fisch laichen zur falschen Jahreszeit.

Um diese Effekte eindeutig auf die Pillen-Oestrogene zurückführen zu können, hat Karen Kidd vom „Federal Department of Fisheries and Oceans“ Hormone in einen abgelegenen 34 Hektar großen See im Nordwesten von Ontario eingeleitet. Es wurde eine Hormonmenge gewählt, die von 6.000 Frauen ausgeschieden würde, wenn diese ein Empfängnis verhütendes Hormonpräparat nehmen würden. Die im See lebenden männlichen Fische (Forellen, Weißfische) reagierten auf diese „Hormonbehandlung“ mit der Produktion eines Proteins, welches weibliche Fische für die Eiproduktion benötigen. In einigen Fällen produzierten die männlichen Fische sogar Eier.

Verschiedene Fischereibiologen warnten am vergangenen Wochenende auf einen Kongress, auf dem Karen Kidd ihre Ergebnisse vorstellte, dass durch den menschlichen Massenkonsum von Hormonpräparaten die Umwelt und Biologie von im Wasser lebenden Tieren in einem bisher nicht abzuschätzenden Maß verändert würde. Kläranlagen als Einleiter von Hormonen und hormonähnlichen Substanzen seien bisher wenig beachtet worden. Die Wissenschaftler forderten dringend weitere Forschungen.

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