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Auf frischer Tat ertappt: Schächten ohne Genehmigung

Darmstadt-Dieburg (aho) – Die Kontrolleure kamen genau zum richtigen Zeitpunkt: Bei der Überprüfung von landwirtschaftlichen Betrieben mit Schafhaltung platzte das Veterinäramt des Landkreises am Dienstag mitten in zwei „Schwarzschlachtungen“. In beiden Fällen wurden Tiere offenbar für das bis 14. Februar gehende islamische Opferfest Kurban Bayrami geschächtet – ohne die zwingend erforderliche behördliche Ausnahmegenehmigung und – vor allem – ohne die so genannte Lebend- und Fleischuntersuchung, die das Gesetz generell vor und nach dem Schlachten verlangt. Gegen die Landwirte und ihre türkischen Kunden stellt die Behörde jetzt bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt Strafantrag wegen Verstoßes gegen das Fleischhygienegesetz. Das illegale Schächten zieht außerdem Ordnungswidrigkeitsverfahren nach sich. Welche Rollen die angetroffenen Personen im einzelnen gespielt haben, sollen weitere Ermittlungen klären. Den Beteiligten drohen als Höchststrafe drei Jahre Haft.

Vor den Überraschungskontrollen hatte die Behörde noch öffentlich gewarnt und auf die Erlaubnispflicht für das rituelle betäubungslose Schlachten von Tieren hingewiesen. Nichtsdestotrotz setzte man sich zumindest in zwei der am Dienstag überprüften elf Betriebe darüber hinweg und versuchte auch noch, die Amtstierärztin mit fadenscheinigen Erklärungen für dumm zu verkaufen. Die Arbeit war jeweils in vollem Gang, als die Veterinäre durchs Hoftor kamen. In einem Fall standen fünfzehn Männer aus Darmstadt um zwei tote Schafe herum, das eine noch in der Wolle, das andere hing am Haken und wurde gerade von dem Landwirt ausgenommen. Auf dem Boden lagen vier offensichtlich frisch abgezogene Felle. Im anderen Fall waren beim Eintreffen der unliebsamen Besuchs vom Amt bereits drei Tiere geschächtet worden, weitere vier Schafe standen abholbereit im Stall, eines sollte augenblicklich seinen letzten Weg antreten. Zwölf Personen aus Pfungstadt, darunter auch Kinder, wohnten dem Geschehen bei. Da wie dort konnten keine Betäubungsgeräte vorgelegt werden. Die Kadaver wurden beschlagnahmt und den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend beseitigt. Die mutmaßlichen Kunden und Beteiligten gaben ihre Identität nicht ohne weiteres preis, sodass das Veterinäramt jeweils die Polizei hinzuziehen musste. Der Landkreis setzt seine Kontrollen in den nächsten Tagen fort. In der Region Darmstadt-Dieburg sind annähernd sechzig Schafhalter mit mehr als zehn Tieren registriert.

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