Wissenschaftler: Würmer machen krankheitsanfällig, Impfungen wirken ungenügend
Beltsville (aho) – Wurmparasiten beeinträchtigen die Produktion wichtiger Botenstoffe des Immunsystems wie das Interleukin (IL)-12 und Interferon-gamma. Das berichten jetzt Wissenschaftler einer Forschungseinrichtung des US – Agrarministeriums im Fachjournal „Veterinay Parasitology“. Die Botenstoffe sind bei der Immunantwort und Bekämpfung von Bakterien und Viren von entscheidender Bedeutung, da durch sie verschiedene Immunzellen (Killerzellen) aktiviert werden.
Die Wissenschaftler betonen, dass aus diesem Grund auch Impfstoffe bei verwurmten Tieren (Rinder, Schweine, Katzen, Hunde) deutlich schlechter vom Immunsystem verarbeitet werden. Verwurmte Tiere sind so schlechter geschützt und infektionsanfälliger. Die Forscher fordern, diese Tatsache beim Einsatz von Impfstoffen (z.B. PRRS, Mycoplasmen) zu berücksichtigen.
Urban JF, Steenhard NR, Solano-Aguilar GI, Dawson HD, Iweala OI, Nagler CR, Noland GS, Kumar N, Anthony RM, Shea-Donohue T, Weinstock J, Gause WC. Infection with parasitic nematodes confounds vaccination efficacy. Vet Parasitol. 2007 Aug 19;148(1):14-20.
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