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Expertenworkshop: Noch keine taugliche Alternative zur Ferkelkastration in Sicht

Bonn (aho) – Vor den Hintergrund einer intensiven Diskussion um die betäubungslose Kastration von Saugferkeln fand am 19.11.2007 in Bonn ein Workshop der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde (DGZ) mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft statt, dessen Ziel darin bestand, einen Überblick zu den möglichen Alternativen und zu deren Praktikabilität zu gewinnen. Das Ergebnis war ernüchternd: Weder die verschiedenen Verfahren der Betäubung und der Schmerzbehandlung noch mögliche Alternativen zur bisherigen Kastration, wie z. B. die Impfung gegen Ebergeruch (Immunreaktion) sind in absehbarer Zeit praxistauglich einsetzbar. In allen Fällen besteht noch Forschungs- und Entwicklungsbedarf, um sowohl den Forderungen des Tierschutzes und des Verbraucherschutzes (Ebergeruch) als auch den Bedingungen des Marktes gerecht zu werden. Das betrifft die Verfügbarkeit und Wirksamkeit von Betäubungs- und Schmerzmitteln genauso wie die jeweilige praxistaugliche Anwendungstechnik, die öffentliche Akzeptanz, mögliche Risiken oder Nebenwirkungen für Mensch und Tier und nicht zuletzt die Abwägung von Aufwand und Nutzen. Als zuständiger Vertreter des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sprach sich Unterabteilungsleiter Prof. Dr. W. Zwingmann abschließend ausdrücklich dafür aus, keine voreiligen Entscheidungen für oder gegen ein Verfahren zu treffen, bevor die Tauglichkeit nicht eindeutig geklärt ist.

Auf europäischer Ebene wird seit längerem das Thema „Ferkelkastration“ diskutiert. Außerhalb der EU haben sich bereits zwei Staaten (Norwegen und die Schweiz) ausdrücklich für ein Verbot der Kastration ohne Betäubung ausgesprochen, ohne über praktikable Alternativen zu verfügen. In den Niederlanden kommt eine vergleichbare Vorgabe nicht vom Staat, sondern vom Lebensmittelhandel. Seitens der EU-Kommission wird zurzeit mit dem so genannten PIGCAS-Projekt eine Bestandsaufnahme und Meinungsbildung zu diesem Thema in den EU-Mitgliedstaaten durchgeführt, denn die europäische Tierschutzrichtlinie zur Schweinehaltung enthält den Auftrag, nach Alternativen zur operativen Kastration zu suchen.

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