Schweiz: Landwirt entsorgt Kadaver illegal; Rinder, Kalb und Schafe unterversorgt
Emmental / Bern (aho) – Erneut wurde ein Schweizer Landwirt als „Tierschinder“ entlarvt. Wie die Kantonspolizei Bern mitteilte, hatte der jetzt überführte Landwirt im vergangenen November in Emmenmatt vor der Tierkadaversammelstelle ein totes Rind ohne Ohrmarke illegal entsorgte. Das tote Tier war völlig abgemagert, ausgetrocknet und schlecht gepflegt. Mit seinen 130 kg war es deutlich unterernährt, so die Kantonspolizei Bern. Ein normales Rind wiegt dreimal so viel.

Der illegal entsorgte Kadaver wurde im Institut für Tierpathologie der Universität untersucht und konnte von der Kantonspolizei Bern einem Landwirt aus der Region zugeordnet werden. Die Nutztierhaltung des entsprechenden Landwirts wurde kontrolliert. Drei Rinder, ein Kalb und zwei Schafe befanden sich in stark unterernährtem und unterentwickeltem Zustand. Der Zustand der Milchkühe war in Ordnung. Der Landwirt hat sich wegen Verstoßes gegen das Tierseuchen – und das Tierschutzgesetz vor dem Richter zu verantworten, heißt es im Polizeibericht.
Erst kürzlich wurde eine heruntergekommene Rinderhaltung im Schweizer Seeland entdeckt.
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