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Schweiz: Ferkelkastration: Coop setzt Alternativen um

(lid) – Großverteiler Coop will kurzfristig zwei verschiedene Methoden zur Verhinderung des Ebergeruchs zulassen.

Um die bisherige Praxis der Ferkelkastration ohne Betäubung möglichst rasch zu ändern, erlaubt Coop im Programm Naturaplan die Kastration unter Gasnarkose und die Impfmethode, die so genannte Immunokastration, wie es in einer Medienmitteilung heißt. In Bern trafen sich am 20. Juni alle Akteure der Schweinebranche zu einem runden Tisch zum Thema Ferkelkastration.

Sowohl die Narkose als auch die Immunkastration werden vom Schweizer Tierschutz unterstützt. Innert Jahresfrist soll bei Coop die Umsetzung abgeschlossen sein. Damit will Coop noch vor dem Termin Januar 2010, den der Bundesrat gesetzt hat, eine Lösung umgesetzt haben. Jährlich werden in der Schweiz 1,3 Millionen männliche Ferkel kastriert.

Mittelfristig setzt Coop auf die Ebermast als „natürlichste und tierfreundlichste Art“, den Ebergeruch zu verhindern. Diese ist für die Großproduktion noch nicht reif, weil es noch nicht möglich ist, auf effiziente Art geruchsbelastete Schweine auszusortieren. Künftig soll eine so genannte elektronische Nase diese Tiere erkennen.

Migros hält sich mit konkreten Taten noch zurück. In einer Medienmitteilung schreibt der Großverteiler, am schnellsten umsetzbar scheine die Kastration unter Narkose. Diese sei praxistauglich und werde von den Kunden am akzeptiert, wie eine Studie ergeben habe. Bei der Impfmethode seien die Konsumenten eher skeptisch, und von ihren Organisationen werde zum Teil die Deklaration verlangt. Weil für die Migros das Tierwohl und die Kundenbedürfnisse im Vordergrund stünden, fordere man eine möglichst rasche Einführung der schmerzfreien Kastration, schreibt Migros weiter. Der 1. Januar 2010 sei zu spät.

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