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Rinderpraxis: Biestmilchversorgung neu überdacht

kalb_huette(aho) – Die Kolostrumversorgung von Kälbern ist ein Thema, über das viel gesprochen und ebenso viel geschrieben wurde, über das aber trotz aller Erkenntnisse immer noch kontrovers diskutiert wird. Die Probleme, die sich bei mangelhafter Versorgung ergeben können,
sind bekannt. Hartnäckig hält sich die Meinung, dass aufgrund des begrenzten Labmagenvolumens nicht mehr als zwei Liter Biestmilch pro Mahlzeit vertränkt werden dürfen. Es stellt sich die Frage, ob diese Menge genügt, um einen ausreichenden Immunglobulinspiegel im Blut der Kälber zu erzeugen. Wenn ja oder wenn nein, wieviel Biestmilch ist dafür notwendig?
Darüber hinaus bleibt die Frage zu beantworten, wie gut sind Kälber mit Biestmilch versorgt, die ohne Aufsicht, zum Beispiel nachts geboren wurden und von denen man annimmt, dass sie gesaugt haben oder auch solche, die nachweislich an der Mutter gesaugt haben?

Lesen Sie hier einen Beitrag von Hans-Jürgen Kunz, Futterkamp, aus dem Fachjournal „Nutztierpraxis Aktuell“ (pdf).

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