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K3-Material in Verkehr gebracht: Dellert-Fleisch stellt Betrieb ein; Standort Coburg in Frage gestellt

FleischmasseCoburg (aho) – Die Firma Dellert-Fleisch aus Burgpreppach (Lkr. Haßberge) hat ihren Betrieb vorläufig eingestellt und seine EU-Zulassung zurückgegeben, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Damit mussten 17 Mitarbeiter gekündigt werden. Das Unternehmen sieht in dem Schritt keineswegs ein Eingeständnis gegenüber den ermittelnden Behörden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Unternehmen vor, K3-Material in Verkehr gebracht zu haben. Zum K-3-Material gehören z.B. Häute, Hufe und Hörner, Schweineborsten und Federn, überlagertes Fleisch, minderwertiges Fleisch, Eberfleisch mit Geschlechtsgeruch (Stinkefleisch), verunreinigte Fleischabschnitte oder Fette, Stichstellen, Teile mit bindegewebigen Vernarbungen (z.B. Lebern mit „milk-spots“) und verunreinigtes Blut. Nach Informationen des BR-Magazins „quer“ bezeugen Mitarbeiter, dass seit mindestens einem Jahrzehnt nicht zum Verzehr geeignetes K3-Gammelfleisch systematisch wieder in den Verkehr gebracht wurde.

Coburgs Oberbürgermeister Norbert Kastner zeigte sich überrascht und stellte den Schlachthof gänzlich in Frage: „Mit der überraschenden Entscheidung der Fa. Dellert den Betrieb am Schlachthof Coburg einzustellen verändern sich die gesamten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für einen weiteren Betrieb des städtischen Schlachthofs.
Die Firma Dellert hat bisher deutlich mehr als die Hälfte der Gesamtkapazität des Schlachthofes ausgelastet. Eine Lösung, die diesen Ausfall kompensieren könnte, ist derzeit nicht erkennbar.
Aus meiner Sicht ist eine Wiederaufnahme des Schlachtbetriebs ohne die Fa. Dellert wirtschaftlich nicht vertretbar. Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft des Schlachthofs wird der Stadtrat noch vor der Sommerpause, vermutlich in der Sitzung am 18.07., treffen müssen. Die Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen und der Ausschußgemeinschaft werden von mir baldmöglichst vorab informiert werden.“

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