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340.000 € Öko-Betrug: Konventionell aufgezogene Schweine als teure Öko-Ware verkauft

Bielefeld / Espelkamp (aho) – Nach fast dreijährigen Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld Anklage wegen gewerbsmäßigen Betruges gegen den 54 Jahre alten Landwirt Ulrich F. aus Espelkamp (Kreis Minden-Lübbecke) und seine 26-jährige Tochter Stefanie erhoben. Wie das Westfalenblatt berichtet, wird den Angeschuldigten vorgeworfen, im Zeitraum Januar 2005 bis November 2006 Schweine, Sauen und Ferkel als teure Öko-Ware verkauft zu haben, obwohl die Tiere konventionell aufgezogen wurden. Die Zeitung beruft sich auf Oberstaatsanwalt Klaus Pollmann von der Schwerpunktabteilung zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität. Dem Landwirt wird demnach gewerbsmäßiger Betrug in 119 Fällen und seiner Tochter in 20 Fällen vorgeworfen.

Der 54-Jährige soll – so das Westfalenblatt – für seine angeblichen Bio-Schweine und Bio-Ferkel von mehreren Kunden 290.000 Euro zu viel kassiert haben. Stefanie F. soll mit vermeintlichen Öko-Tieren einen Kunden um 58.000 Euro betrogen haben. Der Landwirt habe keine Nachweise erbringen können, dass er die Tiere nach der EU-Verordnung ökologisch aufgezogenen habe, sagte Pollmann der Zeitung.

Der Landwirt hatte seinen Schweinemastbetrieb in Espelkamp betrieben, seine Tochter hatte Stallanlagen zur Sauenhaltung und Schweinemast in Verl (Kreis Gütersloh) und ebenfalls in Espelkamp. Der Schweinemastbetrieb hat inzwischen Insolvenz angemeldet. Die Verstöße gegen Regeln der Ökovermarktung waren bereits im Jahr 2006 bei Kontrollen vom NRW-Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz aufgedeckt worden. Die Betriebe in Espelkamp und Verl wurden bereits im Dezember 2006 für die Vermarktung gesperrt. Anfang März 2008 waren die vermeintlichen Öko-Betriebe von Staatsanwaltschaft und Polizei durchsucht und Beweismittel sichergestellt worden, so das Blatt in einem ausführlichen Bericht.

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