Schlachtindustrie rechnet mit Ebermästern neu ab
Doetinchem (aho) – Ebermäster müssen weitere Preisabschläge hinnehmen. Das haben Recherchen der niederländischen Landwirtschaftszeitung „Boerderij“ ergeben. Demnach werden am Weidemarkschlachthof in Sögel ab der 43. Kalenderwoche 3 Cent pro Kilo bei Ebern niederländischer Herkunft abgezogen. Ein Sprecher des Schlachtunternehmens begründete den Preisabschlag gegenüber „Boerderij“ mit dem Hinweis auf ähnliche Preisabschläge niederländischer Schlachtbetriebe. Eine weitere Begründung läge in den erheblichen Mehrkosten bei der Schlachtung und Verarbeitung von Mastebern.
Vion NL hatte bereits am 6. Oktober die Abzüge von zwei auf drei Cent erhöht. Das Schlachtunternehmen Compaxo erhöhte in der letzten Woche den Abzug je Eber von € 3 auf € 4, so das Blatt.
Marieke Ploegmakers
Tönnies kort op basisprijs beren
Boerderij, 15. Oktober 2014
Lesen Sie auch:
- Vion NL: „Das Eber-Boot ist voll“
- Ebermast: Acht Prozent Stinker und niemand wusste, „wohin damit“
- Prof. Hensel: „Wer Olympiasieger werden möchte, sollte von Eberleber oder Eberniere die Finger lassen“
- Ebermast & Tierschutz: 82% der Eber am Penis verletzt
- Fotogalerie: Ebermast und Tierschutz
- Qualitätsmanager: Möglicher Ebergeruch schreckt LEH und Exportmärkte ab
- Alles nur Lotto? Erkennung von Ebergeruch am Schlachtband höchst unsicher
®







Topic®-Emulsionspray und Gel decken ab, lösen Verkrustungen, trocknen aus und sind gegen Bakterien und Pilze konserviert. Die Topic®-Produkte neutralisieren den tierspezifischen Eigengeruch und Gerüche von Entzündungssekreten z.B. beim Zwischenschenkelekzem, Sommerekzem, Kannibalismus, Mauke, Huf- oder Klauenveränderungen. Der versorgte Bereich wird so für Insekten (Fliegen) wenig attraktiv. Die Emulsion und das Gel können auch unter Verbänden und im Zwischenschenkelbereich von Kühen eingesetzt werden.



Reply to “Schlachtindustrie rechnet mit Ebermästern neu ab”