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Kanton Bern: 25 tote Kühe durch Botulismus

Bern (aho) – Innerhalb von sechs Tagen sind auf einem Bauernhof in Niederbipp im Schweizer Kanton Bern 25 Kühe an Botulismus verendet. Der Betrieb darf zunächst keine Milch abliefern. Der Botulismus ist eine der gefährlichsten Lebensmittel- und Futtervergiftungen und endet bei Rindern fast immer tödlich. Ursache ist das Toxin des Bakteriums Clostridium botulinum. Es produziert das Nervengift Botulin, das die Reiz- übertragung zwischen Nerv und Muskel blockiert. Botulin ist das stärkste in der Natur vorkommende Gift, nach Literaturangaben ist es 30.000 Mal giftiger als Dioxin. Ursache für das Auftreten von Botulismus sind fast immer Tierkadaver, die in das Futter gelangt sind. In diesem eiweißreichen Material finden die Bakterien die besten Vermehrungsbedingungen. Häufig sind dies Silagen, die unter Luftabschluss gelagert werden. Meist sind die Krankheitsfälle akut und fangen mit Lähmungen an den Hintergliedmaßen an. Es folgen Schwierigkeiten beim Aufstehen, verminderter Ohrreflex, eine Lähmung der Zungenmuskulatur. Speicheln, Futterkauen ohne Abschlucken sind weitere Zeichen. Oft ist der Kopf zur Seite gefallen (Schwäche der Halsmuskulatur). Im Fall des viszeralen Botulismus des Rindes – das Krankheitsbild wird in zunehmendem Maße festgestellt – kommt es zu plötzlichem Milchrückgang trotz bester Fütterung, Verstopfung oder Durchfall, Hervortreten der Venen, positiver Venenpuls, Kronsaumschwellungen, Festliegen und Abmagern.

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