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Tote Heckrinder: Ex-NABU-Chef vor Gericht

Leer (aho) – Der Ex-NABU-Chef Matthias Bergmann und einen weiterer Mitarbeiter müssen sich ab Mittwoch vor dem Amtsgericht wegen Tierquälerei verantworten. Im Landkreis Leer und in der Krummhörn waren im Frühjahr vergangenen Jahres rund 20 Heckrinder qualvoll verendet.

Die Staatsanwaltschaft Aurich wirft den Angeklagten vor, die Rinder nicht ausreichend gefüttert zu haben. Zudem waren die Weideflächen durch den nassen Winter stark verschlammt. Viele entkräftete Heckrinder versanken im Morast und konnten sich nicht mehr selbst befreien. Sie verendeten qualvoll.

Die Todesfälle sind keine Einzelfälle. Auch im Raum Radolfzell-Singen waren Heckrindern auf einer Projektweide des Naturschutzverbands NABU verendet. Ein Tier war bei Minustemperaturen in das Eis eines Tümpels eingebrochen und konnte sich wegen Entkräftung nicht mehr befreien. Andere Rinder waren verhungert.

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