Rinderbotulismus: Auch Landwirte können dramatisch erkranken
[Professor Dressler, Medizinische Hochschule Hannover]
Hannover (aho) – Während immer mehr Landwirte und Tierärzte das Problem des chronischen Rinderbotulismus in der gesamten Dimension erkennen, bleibt ein Teilaspekt bisher unbeachtet. Wie kürzlich der Humanmediziner Professor Dr. Dirk Dressler von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) im Fachjournal „Nutztierpraxis aktuell“ berichtete, können sich auch Kontaktpersonen (Landwirte) an erkrankten Rindern infizieren und selbst erkranken. Zu den Symptomen gehören Muskelschwäche, Lidschwere, ein Klosgefühl beim Schlucken, Augentrockenheit mit Fremdkörpergefühl, vermehrte Blendempfindlichkeit, gehäufter Harndrang und Lähmungen an Armen und Beinen. Damit ist erstmalig das Krankheitsbild des chronischen Botulismus beim Erwachsenen beschrieben.
Lesen Sie den Beitrag von Professor Dressler hier. (PDF)
Dirk Dressler
Chronischer humaner Botulismus in einem landwirtschaftlichen Betrieb mit chronischem Rinderbotulismus
Nutztierpraxis aktuell, Ausgabe 33, Juni 2010. S. 12
®







Topic®-Emulsionspray und Gel decken ab, lösen Verkrustungen, trocknen aus und sind gegen Bakterien und Pilze konserviert. Die Topic®-Produkte neutralisieren den tierspezifischen Eigengeruch und Gerüche von Entzündungssekreten z.B. beim Zwischenschenkelekzem, Sommerekzem, Kannibalismus, Mauke, Huf- oder Klauenveränderungen. Der versorgte Bereich wird so für Insekten (Fliegen) wenig attraktiv. Die Emulsion und das Gel können auch unter Verbänden und im Zwischenschenkelbereich von Kühen eingesetzt werden.



Reply to “Rinderbotulismus: Auch Landwirte können dramatisch erkranken”