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Hepatitis E: Welche Rolle spielen Schweine als Infektionsquelle?

(aho) – Hepatitis E, die sogenannte Reise-Gelbsucht des Menschen kommt hauptsächlich in Südostasien, Indien, Mittelamerika und Afrika vor. Sie wird ebenso wie die Hepatitis A über mit Fäkalien verunreinigte Nahrungsmittel und Trinkwasser übertragen. Die Erkrankung verläuft mit einer Inkubationszeit von 20 – 70 Tage meist gutartig, chronische Verlaufsformen kommen nicht vor. Jedoch sind aus noch nicht geklärten Gründen schwere Verläufe in bis zu 25% der Fälle bei Schwangeren bekannt. Eine spezielle Therapie und eine Impfung gibt es nicht. Schwangere sollten aus Sorge um das ungeborene Kind für den Zeitraum der Schwangerschaft die oben genannten Reisegebiete meiden.

Der Großteil der Patienten in Europa und Nordamerika berichtet von einer kürzlich zurückliegenden Reise. Gelegentlich aber kann eine Hepatitis E-Erkrankung nicht auf eine Reise zurückgeführt werden. Zudem werden bei vielen Menschen Antikörper gegen das Hepatitis E- Virus (HEV) gefunden, ohne dass eine akute Erkrankung beobachtet wurde.

Um abzuklären, welche Rolle Schweine als Quelle einer HEV-Infektion spielen, wurden in Taiwan 235 Blutproben von Schweinen untersucht. Ebenso Blutproben von Patienten mit einer akuten Hepatitis E-Erkrankung, die erkrankten, ohne zuvor in ein Risiko-Gebiet gereist zu sein. Drei der Schweine wurden als HEV – positiv getestet. Das genetische Virus-Material, welches aus den Schweinen und Menschen isoliert wurde, war bis zu 95% identisch. Die Wissenschaftler folgern, dass das Schwein ein Reservoir für das HE – Virus ist und unerkannte Infektionen beim Menschen ablaufen können.

Quelle:

Wu JC, Chen CM, Chiang TY, Sheen IJ, Chen JY, Tsai WH, Huang YH, Lee SD. Clinical and Epidemiological Implications of Swine Hepatitis E Virus Infection Journal of Medical Virology 60(2):166-171, 2000.

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