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Schweizer Tierärzte warnen: Kein Isofluran für die Ferkelkastration

Thörishaus (aho) – Die Gesellschaft Schweizer Tierärzte (GST) empfiehlt ihren Mitgliedern, das Narkosemittel Isofluran für die Ferkelkastration weder abzugeben noch zu verschreiben. Die GST beruft sich hierbei auf das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic, das weist in seiner Mitteilung vom 27. November darauf hingewiesen hatte, dass die Bedienung eines Narkosegerätes medizinische Fachkenntnisse erfordere. Dies einerseits zur Sicherstellung des Tierwohls. Andererseits sei eine Narkose mit Risiken verbunden und stelle für das Tier eine erhebliche Belastung dar. Zudem belaste das zur Anwendung kommende Narkosemittel Isofluran Umwelt und Klima. Es sei als Treibhausgas um ein Mehrfaches stärker klimawirksam als CO2.
Die GST betrachtet die chirurgische Kastration von Ferkeln als überholt. Die Impfung habe sich als sicherer Weg zur Produktion von Fleisch ohne unerwünschten Ebergeruch bewährt.

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