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Tote Heckrinder: Ex-NABU-Chef Bergmann muss 3.000 EURO zahlen

Leer (aho) – Das Schöffengericht in Leer hat heute den Ex-Geschäftsführer des Naturschutzbundes NABU, Matthias Bergmann zu einer Geldstrafe von 3000 Euro verurteilt. Nach Meinung des Gerichtes hatte er durch fahrlässiges Handeln zum Tod von mehreren sogenannter Heckrindern beigetragen. Sein Gehilfe muss 300 Euro zahlen.

Die Rinder waren auf einer Naturschutzfläche verhungert oder im Morast versunken und dann entkräftet verendet. Dr. Michael Brügmann, Pathologe im Veterinärinstitut des LAVES wurde nach der Untersuchung der Kadaver in den Medien zitiert: „Bei beiden von uns untersuchten Rindern, dem Heckrind und der Aubrac-Kuh, wurde eine Einschmelzung aller Fettgewebsdepots festgestellt, d.h. beide Tiere waren abgemagert und befanden sich zum Zeitpunkt der Untersuchung im Stadium der Auszehrung.“ Beide Tiere hatten sämtliche Fettdepots des Körpers zur Energiegewinnung genutzt. Außerdem waren der Vormagen mittel- bis hochgradig mit Pansenegeln befallen. „Die Vormägen waren zwar gut gefüllt, jedoch bestand der Panseninhalt zu 80 bis 100 Prozent aus Binsen, ein voluminöses, aber energetisch unzureichendes Futter“, sagte Brügmann im Pressegespräch. „Es ist davon auszugehen, dass sich der Zustand der Tiere über einen Zeitraum von mehreren Wochen bzw. Monaten entwickelt hat.“
 

6 Comments, Comment or Ping

  1. Shoshana Fux

    Dass Tierschützer nicht immer fachkundig vorgehen, mag vorkommen. Jeder lernt dazu. Im Gegensatz zu den Beständen von Nutztierhaltern verenden aber keine diese Tiere im Schlachthof.

  2. Nutztier

    „Das nicht alle Tierschützer fachkundig sind, mag vorkommen…“
    Hallo? Gehts noch?! Jeder Landwirt muss mit Prämienkürzungen und Sanktionen rechnen, sollte so etwas passieren, und bei den Naturschützern wird es als lapidar abgetan?
    Wie unkundig muss man sein, über Wochen nicht den Ernährungszustand seiner Rinder zu überprüfen. Aber hier liegt der Unterschied, Landwirte sorgen für ihre Tiere, denn sie müssen wirtschaften, Naturschützern sind die Tiere egal, sie wollen nur Prestige.
    Abartig! 3000 Euro Strafe sind viel zu wenig für so eine Schweinerei.

  3. ana

    zu Shoshana Fux: stimmt, die Rinder des Nabu hatten eine „längere Vorbereitungsphase auf den Tod“ und sie starben sinnlos!

  4. sylvia

    Tiere sollten gegenüber dem Gesetz gleichgestellt und nicht mehr als Sache behandelt werden!!!

  5. Heri 1111

    Nutztier oder Bauernbub…suchs Dir aus….es ist ned schön was da gemacht wurde,jedoch ist der Mißstand ja ned mal erwähnenswert was bei Euch Bauernköpfen abläuft unter dem Deckmantel der EU—aber nimma mehr lang

Reply to “Tote Heckrinder: Ex-NABU-Chef Bergmann muss 3.000 EURO zahlen”

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