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Kreis Emsland: Dioxin in Bio-Eiern

Rhauderfehn (aho) – Wegen des Verdachts auf Dioxin in Bio-Eiern sind im Landkreis Emsland sieben Betriebe gesperrt worden. Das bestätigte am Dienstag Kreis-Sprecherin Anja Rohde auf Nachfrage dem „General Anzeiger“. Bei zwei Betrieben wurde die Sperrung inzwischen wieder aufgehoben, so das Blatt.

Nach Rohdes Angaben hatten sechs der Unternehmen, die dem „Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungssysteme“ (KAT) angehören, Futter von einer niederländischen Firma bezogen. „Momentan deutet einiges daraufhin, dass dies belastet war“, wird Kreissprecherin Rohde von der Zeitung zitiert. Ein weiterer Betrieb aus dem Emsland hatte Jungtiere eines Unternehmens aus Nordrhein-Westfalen gekauft, das ebenfalls von der niederländischen Firma Futter bekommen hatte. Wo sich die Betriebe befinden, wollte der Kreis nicht bekanntgeben, „um falschen Verdächtigungen vorzubeugen“, so Rohde gegenüber der Zeitung.

Anmerkung aus der aho-Redaktion:

Dioxine können auch bei der Freilandhaltung durch die Aufnahme von Bodenpartikeln mit Dioxinspuren beim Scharren und Picken in die Hennen gelangen. Freilandeier sind deshalb im Durchschnitt deutlich höher belastet. Weitere Informationen finden Sie hier.

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