Dioxin-Mais auch an Bio-Masthühner verfüttert +++ Fleisch längst verzehrt
Flensburg (aho) – Der Skandal um dioxinverseuchtes Futter für Bio-Geflügelhöfe hat Schleswig-Holstein erreicht. Drei Geflügelmastbetriebe und eine Bio-Hühnerfarm im Norden sind betroffen.
„Es handelt sich um drei, namentlich dem Landwirtschaftsministerium bekannte Betriebe, die betroffen sind“, sagte gestern Rainer Thumann, stellvertretender Regierungssprecher von Schleswig-Holstein, gegenüber „Schleswig-Holstein am Sonntag“. Bei den Betrieben, so Thumann weiter, handele es sich ausschließlich um Geflügel-Mastbetriebe. Das Futter sei im vergangenen Dezember und Januar ausgeliefert worden. Wer der Lieferant sei, sagte Thumann nicht. Das betroffene Fleisch dürfte bereits längst verzehrt worden sein.
Der Dioxin-Mais stammt aus der Ukraine. 2.500 Tonnen wurden per Schiff zwischen Dezember 2009 und Februar 2010 an einen niederländischen Futterhersteller geliefert, der das Futter als „Bio“ europaweit verkaufte. Die Importe waren notwendig geworden, da es wegen einer unzureichenden regionalen Bio-Produktion Lieferengpässen bei Bio-Futtermitteln auftraten.
Der Vorgang erinnert an den „Nitrofenskandal“, der im Jahr 2002 die Bio-Landwirtschaft erschütterte. Eine Chronologie finden Sie hier (PDF).
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