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Millionengrab: Elektronische Nase zur Erkennung des Ebergeruchs floppt

Bonn (aho) – Mit der Überschrift „E-Nase hat Schnupfen“, enttäuschte kürzlich die“ vfz – Handelszeitung Vieh und Fleisch“ die Hoffnung derer, die mit der elektronischen Nase Schlachtkörper mit Ebergeruch zum Ende der Mast unkastrierter Eber am Schlachtband herausfiltern wollten. Die Vfz beruft sich hierbei auf Informationen, die das Blatt von einem „Bundestagsabgeordneten“ erhalten haben will. Ein problemlos und schnell funktionierende E-Nase war Voraussetzung für die Jungebermast, die die blutige Kastration von Ferkeln innerhalb der ersten sieben Lebenstage ersetzen sollte. Die E-Nase hat sich somit als Millionengrab erwiesen, in dem auch nicht unerhebliche Steuermittel versenkt wurden. Laut Bericht der vfz sollen noch Forschungsgelder zur Verfügung stehen, so dass noch für eine absehbare Zeit geforscht werde.

Als weltweit erprobte Alternative bietet sich die sogenannte Eberimpfung mit dem Impfstoff Improvac® an. Der Impfstoff ist in vielen Ländern der Welt zugelassen. Vor einigen Wochen erhielt Improvac® die Marktzulassung durch das chinesische Agrarministerium.

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  1. Dr. Daniel Mörlein

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