Paratuberkulose immer häufiger bei Wildtieren
Innsbruck (aho) – Immer häufiger wird die chronische Darmentzündung Paratuberkulose bei Tieren aus der freien Wildbahn nachgewiesen. Das berichtet die in Innsbruck erscheinende Zeitschrift „Jagd in Tirol“ (11/2011). In der Vergangenheit konzentrierten sich die Berichte auf Rinder, Schafe, Ziegen, Wildtiere aus Gatterhaltung und gelegentlich Rotwild.
Neuere Untersuchungen konnten das Krankheitsbild und den Erreger Mycobacterium avium paratuberculosis (MAP) bei insgesamt elf heimischen Wildtierarten belegen, so der Bericht. Von 2002 bis 2010 wurden allein in der Steiermark über 200 Fälle von Paratuberkulose bei Rot-,Reh-, Gams-, Muffel-, Dam- und Steinwild der Steiermark nachgewiesen. Bei Füchsen, Schneehasen, Gelbhalsmäusen und Auerhähnen wurde MAP isoliert.
Erkrankte Tiere zeigten Abmagerung, vergrößerte Darmlymphknoten, teilweise Durchfall, verzögerten Haarwechsel, verspätetes Verfegen, Leberabszesse und Lungenveränderungen.
Es gelang auch der Nachweis der intrauterinen Übertragung von Paratuberkulose bei
Rot- und Gamswild auf noch ungeborene Kälber und Kitze, so die Zeitschrift in ihrem Beitrag.
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