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Vogelgrippe in niederländischen Bio-Freilandhaltungen: Hongkong verbietet Importe von Geflügelfleisch und Eiern

freilandhennenHongkong (aho) – Die Häufung von Ausbrüchen der niedigpathogenen Vogelgrippe auf niederländischen Bio-Legehnnenbetrieben mit Auslaufhaltung wird für die niederländische Geflügelindustrie immer mehr zu einem Exportrisiko. In diesem Jahr wurde bereits in den niederländischen Orten Lochem, Zeewolde und Leusden die Vogelgrippe diagnostiziert. Die insgesamt 120.000 Hennen wurden ebenfalls im Freiland gehalten. Nach dem letzten Ausbruch der H7-Vogelgrippe auf einem Bio-Betrieb im Ort Tzum in der Provinz Friesland, hat Hongkong jetzt den Import von Geflügelfleisch und Eiern aus der Provinz Friesland mit sofortiger Wirkung verboten. Vergleichbare Importverbote bestehen bereits für die Provinz Utrecht und Zeewolde im Süden der niederländischen Provinz Flevoland.

Hongkong hatte in den ersten fünf Monaten des Jahres 10.000 Tonnen gefrorenes Geflügelfleisch und 2,4 Millionen Eier aus den Niederlanden importiert. Auch Russland hatte bereits in Folge der Vogelgrippefälle ein mögliches Importverbot angedeutet.

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  1. E. Petras

    Soll der Hinweis auf die Niederl. Freilandhaltungen wieder zur Beschuldigung der Wildvögel bezüglich einer angeblichen Übertragung von Aviärer Influenza (AI) ausdrücken?

    Für eine stärkere Gefährdung von Freilandhaltungen gibt es bislang keine Beweise. In China breitet sich H7N9, das wesentlich pathogner ist, völlig ohne Beteiligung von Wildvögeln munter in Geflügelställen aus. Auch H5N1 wurde weltweit sehr oft in geschlossenen Ställen gefunden, auch in Deutschland fand man es in geschlossenen Entenmastställen, obgleich in Ställen lt. Verordnung weniger kontrolliert werden musste als im Freiland, so dass die Dunkelziffer im Stall hoch blieb. Hunderttausende Puten erkrankten in Stallhaltung in Deutschland an niedrigpathodener AI.

    Dass man zuweilen oft im Freiland fündig wird, mag damit zusammenhängen, dass – besonders in Deutschland – Freilandhaltungen schärfer kontrolliert werden als geschlossene Ställe und Krankheiten dort vielleicht auch eher auffallen.

    Bevor man bezüglich der Fälle in den NL ein abschließendes Urteil fällt, sollten die Übertragungswege – die in der Vergangenheit auch oft über „harte Vektoren“ (Gerätschaften“, Futtermittel (besonders Schlachtabfälle, eventuell auch Federmehl o. ä.) erfolgten, genau untersucht werden!

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