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Zuchtbullen nur aus paratuberkulose-negativen Beständen nutzen

Innsbruck / Wien (aho) – An Paratuberkulose erkrankte Zuchtbullen können den Erreger Mycobacterium avium paratuberculosis (MAP) auch mit dem Sperma ausscheiden. Dies berichten Wissenschaftler des Instituts für Veterinärmedizinische Untersuchungen in Innsbruck und der II. Medizinischen Universitätsklinik für Klauentiere der Veterinärmedizinischen Universität Wien in einer Fachzeitschrift. Im Zuge der Sektion eines 6 Jahre alten, im fortgeschrittenem Stadium an Paratuberkulose erkrankten Zuchtbullen der Rasse Fleckvieh konnten sie aus dem sonst völlig gesund erscheinenden Hoden Paratuberkuloserreger (MAP) nachweisen. Der positive Nachweis von MAP im Hoden zeigt, dass durch den natürlichen Deckakt bzw. die künstliche Besamung die grundsätzliche Möglichkeit einer Übertragung der Krankheit auf weibliche Rinder besteht. Beweise hierfür liegen jedoch nicht vor, betonen die Autoren. In experimentellen Untersuchungen konnte bei Kühen durch intrauterine Inokulation von MAP keine nachweisbare Infektion ausgelöst werden (Merkal et al., 1982). Ungeklärt bleibt aber, inwieweit infektiöser Samen einen negativen Einfluss auf die Konzeptionsrate bei Kühen besitzt, da im Tierversuch bei Meerschweinchen eine deutliche Verminderung der Konzeptionsrate festgestellt wurde (Merkal et al., 1982), erläutern die Wissenschaftler. Zuchtbullen sollten deshalb nur aus paratuberkulose-negativen Beständen genutzt werden.

Walter Glawischnig, Mohammed Awad-Masalmeh, Daryusch Khaschabi, Michael Schönbauer Nachweis von Mycobacterium avium subsp. paratuberculosis im Hoden eines klinisch erkrankten Zuchtstiers Berl. Münch.Tierärztl.Wschr. 117, 136-139 (2004)

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