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Bio-Schlachttiere: mehr Würmer, mehr Lungenentzündungen, mehr Leberschäden

Kulmbach / Bayreuth (aho) – Veterinärmediziner vom Institut für Technologie der Bundesanstalt für Fleischforschung in Kulmbach und vom Veterinäramt Bayreuth haben überprüft, ob sich die Tierhaltung in der Öko-Landwirtschaft in einer besseren Tiergesundheit widerspiegelt. Sie verglichen hierzu den Gesundheitsstatus von Schlachttieren aus Ökohaltung (Bioland / Demeter) und aus konventioneller Haltung. Die Ergebnisse dokumentieren durchweg einen deutlich besseren Gesundheitsstatus der konventionell aufgezogenen Rinder und Schweine. Die Bioschweine hatten häufiger Lungenentzündungen und Leberschäden durch Parasiten. Auch die Bio-Rinder wiesen deutlich häufiger Leberschäden auf, die beim Rind in der Fachliteratur auf eine nicht angepasste Fütterung und Unterversorgung zurückgeführt werden. Bei Rückstandsuntersuchungen wurden zwischen beiden Produktionssystemen keine Unterschiede festgestellt. Allein bei Veränderungen an den Gliedmaßen waren die Öko-Tiere deutlich seltener betroffen.

Machold, U.;. Troeger, K.;. Moje, M.:
Ökologische versus konventionelle Tierhaltung
Fleischwirtschaft 2 / 2007 S. 89 – 93

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