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Rottweiler beißt dreijährigen Jungen tot

Zörnigall (aho) – Am gestrigen Samstagabend hat in Zörnigall, rund acht Kilometer von Wittenberg (Sachsen-Anhalt) entfernt, ein Rottweilerrüde einen kleinen Jungen (Dustin) totgebissen. Wie verschiedene Medien gleichlautend unter Berufung auf Polizei und Staatsanwaltschaft in Dessau-Roßlau berichten, war der Dreijährige bei einer 76 Jahre alten Frau zu Besuch, als der Hund über ihn herfiel. Die herbeigerufenen Polizisten seien ebenfalls von dem Rottweiler angegriffen worden. Sie hätten den Hund „Spike“ (6) erschießen müssen, um zu dem Kind zu gelangen. Für den kleinen Jungen sei aber jede Hilfe zu spät gekommen. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Jungen feststellen.

Wie der MDR berichtet, handele es sich bei der älteren Frau um eine Verwandte des Jungen. Der Hund gehöre der Frau nicht. Sie habe ihn und eine Boxerhündin zur Pflege aufgenommen. Der zweite Hund sei in ein Tierheim gebracht worden.

13 Kommentare, Kommentar oder Ping

  1. Bingo

    Unfassbar!!

    Was muss noch passieren bevor man endlich diese Rasse verbietet

  2. NM

    Nun, die Rasse Rottweiler, und auch speziell dieser Hund, hat wohl an diesem außerordentlich tragischen Unglück am wenigsten Schuld.
    Ich halte es für verantwortungslos einer älteren Dame, selbst wenn sie noch sehr rüstig sein sollte, einen Rottweiler und einen Boxer in Pflege zu geben. Das sind schließlich zwei große, kräftige und nicht ganz ungefährliche Hunde, mit denen eine Sechsundsiebzigjährige wohl leicht überfordert sein dürfte. Es ist mit Sicherheit auch davon auszugehen, dass die Dame auf Grund der Vorgeschichte dieser Pflegehunde gar nicht alle „Marotten“ der Hunde kannte.
    Genauso unverantwortlich handelten m.E. die Eltern, die ihr 3 jähriges Kind mit dem Wissen in Obhut geben, dass sich bei der älteren Dame nicht ganz ungefährliche Pflegehunde befinden, die offensichtlich nicht einmal seperat und sicher untergebracht waren..

  3. BlackCloud

    Lustig, dass bei MSN sogar der Boxer zu einem Rottweiler „umgewandelt wird“ – anscheinend ist der Boxer zu harmlos *augenverdreh*

    Diese Rassen zu verbieten geht am Ziel vorbei, Bingo.

    Das sieht man sehr gut an dem R.A.D. Gesetz aus den Niederlanden. Pitbulls, Amstaff, Bullterrier etc. wurden VERBOTEN, ggf. auch getötet und beschlagnahmt. 15 Jahre lang war dieses Land „Kampfhunde“frei. Die Beissattacken und Tötungen blieben trotzdem – WEIL DER MENSCH DEN HUND ERZIEHT ODER EBEN NICHT ERZIEHT! Das hat nicht das Geringste mit der Rasse zu tun.

    Wir wissen alle nicht, wie das passiert ist. Fakt ist: man lässt Kinder nie mit Hunden allein, denn Kinder können die Körpersprache eines Hundes nicht deuten und Hunde können Kinder nicht einschätzen.

    Es ist verantwortungslos gewesen von den Besitzern des Rottweilers ihn in die Obhut einer rüstigen Rentnerin zu geben. Da kann der Hund aber nichts für!

    Ich habe selber 9 Jahre lang einen Rottweiler gehabt. Habe die Begleit- und Schutzhundprüfung mit ihm abgelegt und er hat in den 9 Jahren nicht ein einziges Mal gebissen – es kommt auf die Erziehung an!

  4. Peter

    Ich würde sagen Kleinkinder und solche Hunderassen das geht garnicht. Ist nicht das erste mal das sowas passiert, das hört man immer wieder auf Nachrichten.

  5. BlackCloud

    „Solche“ Hunderassen? Schonmal daran gedacht, dass auch ein Schäferhund, ein Labrador, ein Goden Retriever, ein Pudel etc etc etc. zubeißen kann und es auch tut? Auch Kinder?

    Wie ich bereits sagte: das hat nicht das Geringste mit der Rasse zu tun.

  6. Kathi

    Mal davon abgesehen, das hier mal wieder wie meistens einige Fakten fehlen, wie es dazu kam und eventuell warum, glaube ich nicht das eine 76 Jahre Alte Frau in der Lage ist 100% 2 Hunde im Notfall führen zu können, das ist schon ein Verstoß!

    Nur es immer auf diverse Rassen zu legen finde ich zum ko….

    Wo war in dem Moment denn die „Oma“, ein 3jähriger hat schlicht weg nit alleine bei Hunden zu sein egal welcher Rasse, denn auch ein Miniyorkie kann beissen.

    Viell. sollte man mal lieber ein wenig über Kind & Hund Zusammen aufklären, statt immer und immer wieder Hunde töten zu müssen.

    Heute müssen Hunde wohl nur noch funktioniere 🙁 Ihr normaler Schutz und event. Jagttrieb muss am besten gar nicht erst vorkommen, aber in Real sieht es anders aus.

    Der Kleine Junge tut mir leid, seinen Eltern mein Beileid,

    der Oma SORRY nen tritt im Hintern, denn in dem Alter kann man bei aller liebe nicht mehr mit solchen großen Rassen. Da wäre wohl ne kleinere Rasse als Pflege angebrachter.

  7. Ich weiß nicht warum eine Frau in diesem Alter 2 große Hunde, die nicht ihre eigenen sind, in einem Haushalt mit ihrem Enkelkind alleine lässt – die Eltern, die ihr Kind dort untergebracht haben, die ältere Dame und diejenigen, die ihre Hunde dort untergebracht haben tragen hier die Schuld. Die ganze Situation hört sich an wie geschaffen für einen Vorfall, ich hoffe die erwachsenen beteiligten Menschen werden bestraft.

  8. BlackCloud

    „Viell. sollte man mal lieber ein wenig über Kind & Hund Zusammen aufklären, statt immer und immer wieder Hunde töten zu müssen.“

    DANKE! Genau das ist der springende Punkt!

  9. Selex

    War ja klar das das erste Kommentar unter diesem Bericht gegen die Rasse hetzt.

    Null Info, nur von den Medien hetzen lassen…. so was kann ich leiden.

    Rottweiler sind für gewöhnlich sehr liebe Hunde und haben ein ruhiges und ausgeglichenes Wesen. Und das kann ich aus Erfahrung nur bestätigen.

    Schön das hier nicht alle der Meinung vom Killerhund sind!

    Vom Prinzip würden mich wirklich mal die Hintergründe interessieren, aber die lässt man ja gern dezent weg. Im Radio war zB von der alten Dame, die sich hier ja wohl deutlich übernommen hat, nichts zu hören…

  10. Nadja

    Hallo.. bin selbst Besitzerin eines Rottweilers und eines American Bulldogs… Tragisch, dass ein Kind sein Leben lassen musste.. furchtbar, dass im Nachgang wieder alle alles besser gewusst haben wollen.. ekelhaft, wie die Presse diese schlimme Sache ausschlachtet.. und das auf Kosten der wundervollen Hunderasse… diese einseitige berichterstattung ist das allerletzte.. Wie wäre es mit ner angemessenen Prevention?? Ausbildung für Hunde und Hundeführer, Maßnahmen zur Kontrolle von Haltern zur artgerechten Haltung etc. .. und verdammt noch mal mehr Aufklärung von Menschen, Kindern inkluive.. Kein Hund ist von Natur aus böse. DAS haben allein unverantwortliche Menschen zu verantworten.. und solche Vollidioten wie z.B. hier, die meinen, mit AUsrottung einzelner Rassen wäre das Problem schlechthin gelöst! Solche leute kotzen mich an!

    Mein Beileid für die Eltern des Kindes… aber auch die tragen eine nicht geringe Teilschuld..

  11. marina

    an NADJA: Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Leute, die solche dummen Parolen von sich geben, sind stets ahnungslos und äußerst eindimensional gestrickt. Erbärmlich. Die Medien verkaufen die Massen für blöd, indem sie gewisse Hunde als „Kampfhunde“ (es gibt die Rasse Kampfhund überhaupt nicht ) betiteln und Hass und Angst bei der trägen, gutgläubigen Bevölkerung schüren, die ihren Frust dann an gewissen Vierbeinern auslässt. Ja, hängt die „Bestien“, tötet sie alle“ -… genau dann wird die Welt eine bessere sein, dann gibt es keine Kriege, keine misshandelten Kinder, keine Hungersnöte mehr …
    In Expertenkreisen, die sich seit langen Jahren mit Hunde beschäftigen, wurde sogar bewiesen, dass kein Beiß-Gen an sich existiert, dass da immer eine Vielzahl von Faktoren zusammen kommen müssen, und es unter Hunden einfach große individuelle Unterschiede gibt – innerhalb einer Rasse sowie Rassen übergreifend . Das schnallen leider nur viele nicht. Oder wollen es auch nicht kapieren. Bei solchen Unfällen ist immer der Mensch Schuld – das gefährlichste Wesen, das die Erde zu bieten hat. Wenn ich dran denke, wie viele Hunde , Katzen etc. vom Menschen misshandelt, durch Zucht verunstaltet (Qualzuchten), für sinnlose Tierversuche getötet oder einfach so in Tierheime abgeschoben oder ausgesetzt werden, da wird deutlich, zu was dumme „Menschen“ fähig sind!
    Bei so viel Blödheit wird mir speiübel. Das Problem ist, dass sich einfach jeder Depp einen oder mehrere Hunde zulegen kann. Und dann passiert was und alle verantwortungsbewussten Hundehalter dürfen das mit ausbaden, die werden samt ihrer braven Hunde, die bestens sozialisiert und erzogen sind, mit stigmatisiert. Very poor Germany!

  12. manfred.stein

    Guten Tag Marina,

    ich kann Ihre Aussage, dass heute jeder Depp einen Hund halten kann, nur unterstreichen. Nur wer entscheidet, wer ein Depp ist und wer einen Hunde bekommt. Wie erkennt man einen verantwortungsvollen Tierhalter?

    Da bin ich echt ratlos!

    mfg

    ms

  13. marina

    Hallo Herr Stein,

    ein Hundeführerschein vor dem „Erwerb“ eines jeden Hundes – gleich welcher Rasse oder Größe – ist zumindest ein guter Anfang. Wenn man mit seinem zukünftigen Hund ein Gehorsamstraining bestehen und noch theoretische Fragen korrekt beantworten muss, da wird sich dann schon die Spreu vom Weizen trennen, weil eben diejenigen, die mit den Hunden nichts Gutes im Schilde führen, zu doof und / oder zu faul, brutal oder auch geizig sind, derartiges zu absolvieren. Ich jedenfalls habe selbst seit langen Jahren Hunde und auch viele meiner Freunde und Bekannte sind Besitzer von Hunden unterschiedlichster Rassen und ich kann mit Sicherheit sagen, dass all diese Vierbeiner gut erzogen und verträglich sind. Weder ich noch mein Bekanntenkreis hätten Probleme, eine Führerscheinprüfung mit unseren Hunden abzulegen, wir würden das sogar freiwillig machen.

    Beste Grüße
    Marina

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