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Antibiotika-Resistenzgene im Klinikabwasser

(ZDS) – Nach einer Sendung des ARD-Magazins „W-Wie-Wissen“ vom 18.06.2003 geht von Antibiotika-Resistenz-Genen im Trinkwasser eine große Gefahr für die Resistenzentwicklung in Deutschland aus. Nach Untersuchungen von Karlsruher Wissenschaftlern scheint Klinikabwasser eine zentrale Rolle bei der Verbreitung von Antibiotika-Resistenzen zu spielen. In den Abwasserkanälen der Uniklinik Freiburg konnten zahllose resistente Keime und Antibiotikarückstände festgestellt werden. Zwar würden die Bakterien im sog. Belebtschlammbecken der Kläranlagen vernichtet, nicht aber die Resistenzgene. Sie liegen häufig auf kleinen Gen-Ringen, sogenannten Plasmiden, die unter Bakterien weitergegeben werden. Nicht nur innerhalb einer Familie, sondern auch an fremde Bakterien-Spezies. So komme das Resistenz-Gen in Keime, die selbst gar keinen Kontakt zu einem Antibiotikum hatten. Das geklärte Wasser schließlich sei zwar sauber und enthalte kaum noch Krankheitserreger – dafür aber zahlreiche Wasser-Bakterien, die jetzt Resistenz-Gene tragen. Sie gelangen in die Flüsse und verbreiten sich weiter. Was in der Natur dann genau passiert, ist nicht zu ermitteln. Doch aus den Flüssen kommen mit dem Trinkwasser wohl auch die Resistenz-Gene zurück. Mit unabsehbaren Folgen, wie Prof. Daschner, Freiburger Hygienespezialist, meint: „Die harmlosen Wasserbakterien übertragen ihre Antibiotika-Resistenz an die normale Darmflora des Menschen – die teilweise gegen Antibiotika resistent wird. Und zwar gegen Antibiotika, mit denen der Mensch später, wenn er krank ist, behandelt werden sollte. Doch dann wirken die Antibiotika nicht mehr. Das wäre natürlich eine wirkliche, infektiologische Katastrophe.“

Noch bestehe kein Grund zur Panik. Trinkwasser ist ein sicheres Lebensmittel. Doch wenn der oft unnötige Verbrauch von Antibiotika in der Humanmedizin nicht gedrosselt werde, bestehe die Gefahr, dass die Resistenz-Gene über das Trinkwasser-Netz flächendeckend verbreitet werden.

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