animal-health-online®
Redaktion Grosstiere

Zwischenablage01 powered by ...
T O P N E W S ►

All Inclusive: Antibiotikaresistenzgene als Urlaubsouvenir

kuh,_India[Foto: Stevie Mann] Maastricht (aho) – Reisende, die sich in SĂŒdostasien und Indien aufgehalten haben und wieder in die Heimat zurĂŒckkommen, bringen als Urlaubsouvenir hĂ€ufig auch Antibiotikaresistenzgene in ihrer Körperflora mit. Das berichten jetzt Wissenschaftler UniversitĂ€t Maastricht im Fachjournal „Emerging Infectious Diseases“.

FĂŒr ihre Untersuchungen hatten sie 122 gesunde Studienteilnehmer vor und nach einer Reise nach SĂŒdostasien und Indien untersucht. WĂ€hrend nur 0,9 Prozent der Probanden vor Reiseantritt ESBL-Resistenzgene in ihrer Körperflora beherbergten, waren es nach der RĂŒckkehr in die Niederlande 33,6 Prozent.

Die HĂ€ufigkeit von Genen, die eine Resistenz gegen Reserveantibiotika aus der Gruppe Quinolone (sog. Gyrasehemmer) vermittelte, stieg je nach untersuchtem Gen von 6,6 bzw. 8,2% vor der Reise auf 36,9 bzw. 55,7 Prozent nach der Reise.

Die Studie belegt noch einmal, dass Reisende zu den steigenden Resistenzproblemen in der Humanmedizin beitragen.

Zu vergleichbaren Ergebnissen kam kĂŒrzlich niederlĂ€ndische Humanmediziner, die im Hafenkrankenhaus von Rotterdam Seeleute untersucht hatten. Auch hier fanden sie hĂ€ufig antibiotikaresistente Bakterien (MRSA) (2). Bereits vor einigen Jahren wiesen Wissenschaftler auf die Tatsache hin, dass resistente Keime von Patienten nach Europa eingeschleppt werden, die sich in Indien einer Schönheitsoperation zum SchnĂ€ppchenpreis unterziehen.

Nicht zuletzt können resistente Keime ĂŒber KrĂ€uter aus Indien und SĂŒdostasien nach Europa gelangen.

(1) von Wintersdorff CJH, Penders J, Stobberingh EE, Oude Lashof AML, Hoebe CJPA, Savelkoul PHM et al.
High acquisition rates of antimicrobial drug resistance genes after international travel, the Netherlands.
Emerg Infect Dis. 2014 Apr, http://dx.doi.org/10.3201/eid2004.131718
DOI: 10.3201/eid2004.131718

(2) Lekkerkerk, WS, PJ van Genderen, JA Severin, JP Peper, EF Storm, MC Vos
Letter to the editor: Seafarers: a new risk group for meticillin-resistant Staphylococcus aureus (MRSA)
Eurosurveillance, Volume 18, Issue 43, 24 October 2013

Reply to “All Inclusive: Antibiotikaresistenzgene als Urlaubsouvenir”

Suche



DatenschutzerklÀrung

TOPICŸ-Klauen-Emulsion und Gel: Bei Mortellaro PrÀparate ohne Wartezeit einsetzen! DSC_0014

Die Folgen der kastrationslosen Ebermast: Ungenießbares Eberfleisch stört das Vertrauen der Verbraucher

Fragen und Antworten zur 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes.

AntibiotikaverbrÀuche in Human- und VeterinÀrmedizin: Was ist viel & Und wer verbraucht "viel"?



logo-rathjens

Topic-Logo

tierbestand12-13

Penisbeißen in der Ebermast: ... sofort rausnehmen, sonst ist da die Hölle los! Penis_Zeller_Beringer_02

Das arttypische Verhalten der Eber sorgt fĂŒr Unruhe in der Ebermast.



Bis zu 1 % ungenießbare Stinker: 24.000.000 kg Schweinefleisch in die Tonne?

AntibiotikaverbrÀuche in der Tierhaltung: Genau hinschauen lohnt sich

Tunnelblick: Stinkefleisch ist nicht das einzige Problem der Ebermast

Eberfleisch mit Geschlechtsgeruch: "Ich befĂŒrchte, dass der Fleischkonsum schleichend zurĂŒckgeht"


gesundheit

Interaktive Tierseuchenkarte




Isofluran-Gasnarkose
Ferkelkastration, Ebermast, Eberimpfung
Verbraucherschutz: Paratuberkulose & Morbus crohn
Toxoplasmose bei Schweinen, GeflĂŒgel und Menschen
Botulismus
Morbus Crohn durch Mykobakterien: Ein Verdacht wird zur Gewissheit
TopicÂź-Emulsionspray und Gel decken ab, lösen Verkrustungen, trocknen aus und sind gegen Bakterien und Pilze konserviert. Die TopicÂź-Produkte neutralisieren den tierspezifischen Eigengeruch und GerĂŒche von EntzĂŒndungssekreten z.B. beim Zwischenschenkelekzem, Sommerekzem, Kannibalismus, Mauke, Huf- oder KlauenverĂ€nderungen. Der versorgte Bereich wird so fĂŒr Insekten (Fliegen) wenig attraktiv. Die Emulsion und das Gel können auch unter VerbĂ€nden und im Zwischenschenkelbereich von KĂŒhen eingesetzt werden.

Zoonosen



Beliebte BeitrÀge



Morbus Crohn & ParaTb



Prof. Borody im Interview bei YouTube.